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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1797
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Abtei und Thal Engelberg 1590. "1797

Zoster entfernt werde. Idiä. e. 63. Der Schaffner und der Thalvogt schlagen vor, daß die dem Kloster"°ch verbleibenden Güter nicht selbst bewirthschaftet, sondern verpachtet werden möchten, indem dadurch viele^losten erspart würden, das Kloster aus den Zehnten sich wohl erhalten könne und ein jährlicher Überschuß1200 Gulden resnltire; sie werden deßhalb bevollmächtigt, die Güter ans zwei oder drei Jahre zu ver-^ihen. Der Gesandte von Schwyz nimmt dieses in den Abschied. Idiä. I. 61. Da der Thalvogt berichtet,^ der entsezte Abt einige Kostbarkeiten mit fortgenommen habe, so soll Lucern durch seinen Großweibel ihmselben abfordern. Idiä. g. 65. Die Aufstellung einer Verordnung, wie beide Klöster sich in Zukunft zugalten haben, wird bis nach dem Osterfest verschoben. Idiä. Ii. 66. Der Vorschlag, das überflüssigeübcrgeflhjr^ Alpen und Vieh des Klosters zu veräußern, um aus dem Erlös die Schulden zu bezahlen, wirdden Abschied genommen. Idiä. Ic. 67. Der Schaffner protcstirt gegen den Verkauf der Güter desEsters, stdet, daß die Schulden aus dem Verkauf des Viehs und mit Verwendung der jährlich überschießenden' "'sl? wohl getilgt werden könnten, und erklärt, daß er im Nothfall das Recht vor dem Papst anbieten müßte.^ wird in den Abschied genommen. Idiä. I. 68. Unterwalden wird beauftragt, einen Arresthandel in"gelbcrg Zwischen Bartholomä Dillier und seiner Sohnsfrau zu berichtigen. Absch. 132. i. 69. In Be-ll des Verkaufs der Güter und der Verwaltung des Klosters werden angemessene Weisungen ertheilt; zu-wird der päpstliche Legat ersucht, er möchte gute Ordnung in beiden Klöstern schassen und dafür sorgen,soll ^ ücwesene Abt und Stierlin, der eine nach St. Gallen der andere nach Muri geschikt werde. Schwyz^"n Prälaten zu Einsiedeln anhalten, daß er Einen aus seinem Convent bestimme, der dann als Abt^ahlt werden soll. Idiä. Ic. 79. Da weder die geistliche noch die weltliche Obrigkeit bisher eine gute^ ^"vg in den beiden Klöstern hat einführen können, indem Mönche und Klosterfrauen sich gegenseitig be-und keine Clausur beobachten, so will man bei der geistlichen Obrigkeit darauf dringen, daß sie Abhülfe>>e oder die Klosterfrauen anderswohin bringe; die Wahl der Frau Meicnbcrg als Meisterin läßt man'Zeilen auf sich beruhen; die Fortschiknng einiger Mönche ans dem Kloster wird bei dem Legaten wiederum"^'egt. Msch 134.1. 71. Der Schaffner Benedict Sigrist legt Rechnung ab; seine Einnahmen betragen6 Gulden 18 Schilling, die Ausgaben 8k>5 Gulden 0'/? Schilling, daheriger Nükschlag 38 Gulden 28 Schilling.13g. a. 72. Vogt Sebastian Zelgcr legt Rechnung ab: Einnahmen 112 Pfund oder 42 Gulden, Ans-^ sannnt dem Vogtlohn für vier Jahre, für alte Schulden und Zinse lüll'/z Gulden. Idiä. b. 73. DerOffner von Lucern, Lorenz Wirz, hat eingenommen an Kernenzinsen und Zehnten 79 Mütt '/, Viertel, an^aber ig Malter 1'/, Viertel, an Roggen K Mütt I Viertel; er hat ausgegeben an Kernen 75'/- Mütt; ferner hat^ ^genommen an Zinsen, sammt dem Erlös aus dem Haber 427 Gulden 3 Denier und ausgegeben 372 Gulden^ Willing, ibiä. e. 74. Die Zehrnngskosten des Abts und des Peter Stierlin während ihres Aufenthaltes^»cern betragen 51 Gulden 25 Schilling. Idiä. ä. 75. Die Schulden deF Klosters betragen 5709 Gulden,ein ^ ^ Der Abt wird zur Rede gestellt, warum er wider Verbot in's Kloster zurükgekchrt sei. ErI luldigt sich^ daß ihm der Nuntius solches erlaubt habe. Nun wird ihm und dem Stierlin befohlen, wiederL»cern zum Nuntius zu gehen. Idiä. I. 77. Verzeichnis; des Viehstandes. Idiä. g. 78. Mit dem

Legaten wird in Betreff des Klosters Nüksprachc genommen; den erfolgenden Bescheid wird Lucern den^ ^ andern Orten mittheilen. (Die Urtheile des Nuntius über die schuldigen Mönche s. Staatsarchiv Lucern:hj^^'lwracten). Absch. 14K. m. 79. Wegen Unordnung iin Gottesdienst und in der Verwaltung des KlostersTag der III Schirmorte auf den 3. December nach Lncern angesezt. Absch. 157. ä. 89. Um