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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1771
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Murten. 1598, 1599. ^^

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Zu dürfen. Freiburg, das darum keinen Befehl hat, nimmt das Gesuch in den Abschied. Idiä. na.^729. Die drei ersten Amtsrcchnnngen des Schultheißen Niklans Alex von Johann! 1595 bis Johanni8 werden genehmiget. Ibicl. eoW. 739. Ebenso die zwei lcztcn Amtsrechnnngcn des alt-Schnlthciße»^ Jakob von Bonstetten von Jobanni 1593 bis Johanni 1594 nnd von Johanni 1594 bis ebendahinAbsch. 393. iii.

1599.

Art. 731 Bürgermeister, Näthe und Bürger der Stadt Mnrten führen Beschwerde, daß einige in derSchaft Mnrten begüterte Bürger Berns und Freibnrgs die im Jahr 1582 angelegte Telle zu bezahlent weigern, ungeachtet des Urtheils von 1538, gemäß welchem die Bürger beider Städte, welche liegende' uwr, alg Häuser, Äker, Matten, Neben, Gärten, Banmgärten und Bünte» in der Herrschaft haben, sie^ Je» sie burch Erbschaft, uder uns andere Weise an sich gebracht haben, die bürgerlichen Lasten gleich° die andern tragen müssen, so daß, wen» die von Mnrten für Erhaltung der Ringmauern, Thürme,^ , Brüten, Wegsame, Brnnncnleitnngen, Befestigung der Stadt durch Bollwerke, Schanzen und Gräben^^"iegnng einer Steuer oder Telle für nöthig erachten, genannte liegende Güter nach Vcrhältniß auch be-^de» mögen, mit Ausnahme der Herrschafts- nnd anderer freien Güter. Auf deren Bitte wird nun^ ^iheil sanimt dessen Confirmation vom September 1588 neuerdings bestätigt und daneben erkannt, daßew ^ ^iädte ihre rccnsirenden Bürger ermahnen sollen, die angemuthete Telle bis ans Vcrenatag zu ent-de» svllen jedoch die von Mnrten eintretenden Falls solche Teilen nicht zu lange anstehen lassen nnd

All ^^"dten der beiden Städte oder ihrem Amtmann über die Verwendung gebührende Rechnung ablegen.. 378. a. 732. Ans die Anzeige, daß diejenigen, welche den Zehnten zu Sugicz im Wistcnlach bcsizen,) de» Allmcndzehnten nach Abfluß der drei ersten Jahre anspreche», wird unter Natificationsvorbehalt ver-^ der Schultheiß soll sich nach jenen Personen erkundigen, welche dergleichen Zehnten ansprechen. Ibiä. c.

^ Schultheiß Alex zu Murten klagt im Namen beider Städte Wider Junker Niklans von Wattcnwyl,^ wi z» Müchcuwyler, daß er seit vier Jahren ungefähr ab neun Juchartcn Akerland auf der Wylerzelg,kc», qualmt Pierre Besse, den Zehnten wider das alte Herkommen nnd ohne vorgehende rechtliche Er-c»/^!^ aufgehoben habe, ungeachtet der Zehnten über Menschengedenken, vermöge der von den Gencral-b '"issären Moratel sel. und des Grauges aufgenommenen Kundschaften, zu Händen des Schlosses Mnrten^ l>e» worden sei. Der Herr von Münchenwyler entgegnet, die Herren von Bem haben seinen, Vorfahrenge>^ von Wattcnwyl diese Herrschaft verkauft lind in dem 1539 aufgenommenen Urbar werde deutlich^wlde^ baß ihm aller Zehnten innerhalb seiner Herrschaft gehöre. Es wird nun in Erwägung, daß derMünchenwyler keine Urbare oder Rödel vorgelegt hat, vermöge welcher aller Zehnten innerhalb des