1762 Grandson. 1014.
Idiä. u. — 656. Die von Provence werden mit ihrem Gesuch, man möchte ihnen an der Kaufsnninie der2000 Gulden um das zur Wohnung des Prädicanten bestimmte Hans des George Drioll etwas odernachlassen, an die Obrigkeiten gewiesen. Iiiiii. v. — 651 In dem Wald- und Pfändungsstreit der GemeintProvence, Grandson, Fiez-Pitet und Concise erhält der Amtmann zu Grandson den Auftrag, den Sachvew'näher zu untersuchen nnd ans Genehmigung hin der Obern das Angemessene zu verfügen. Ibick. vv. — 66^'Der Freiherr von Gorgier verlangt, daß die von Grandson, Jfcrtcn und Mithafte zur Entrichtung des ^weigerten Zolls angehalten werden. Da aber diese nicht anwesend sind, wird der Gegenstand bis zur näW"Zusammenkunft verschoben; inzwischen soll der Freiherr mit Abfordernng dieses spänigen Zolles stillennd die Generalcommissäre die Sache näher untersuchen, wie ihnen schon früher aufgetragen worden war. Ibüi>)-— 653. Der gleiche reclamirt ein Stük Mattland, das seiner Zeit Landvogt Huber zu Händen der beide"Städte ans der Verlasscnschaft einer in seiner, des Frcihcrrn, Herrschaft verstorbenen unehelichen und ">eigenen Person eingezogen habe. Da dieses aber eine Sache ist, die bedenkliche Conscquenzen ans sichwird dieselbe den Obrigkeiten zur Beschlußfassung heinigestellt, wie auch die Prätention, welche gedachterHerr an George Driolls Verlassenschaft stellt. Ikick. /. — 654. Die beiden Prädicanten zu Concise undweisen eine durch der beiden Städte Sckelmcistcr im Jahr 1570 in der Stadt Frciburg gemachte Ord""""vor über Vermehrung ihres Pfrnndeinkommens, die aber bis jezt nicht zur Ausführung gekommen sei. ^Bitte, dieselbe nunmehr in's Werk zu sczen, wird von Frciburg in den Abschied genommen. Idick.655. Die Unterthancn der Landvogtei Grandson bitten um Bestätigung und Erfrischung der wegenBerg- und Allmendnuznng zum ersten Mal zwischen ihnen nnd denen von Provence im Jahr 1585dann zwischen ihnen von Grandson und den sechs Dörfern St. Anbin, Gorgier, Sanges, Frescns,und Moulin im Jahr 1502 aufgestellten Ordnung. Die Bitte wird ihnen gewährt. Idick. K'. — 656- ^
Landvögte sollen inskünftig für das Tuch mit der beiden Städte Ehrcnfarbe, welches sie bei Besizuah»'^Vogtei den Weibeln und andern Dienstlcnten anstheilen, specificirte Rechnung ablegen. Ikick. — 65?-Jakob von Neuenbürg, Freiherr von Gorgier, beschwert sich über die Confiscation der auf seine
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aufgerichteten Schuldbriefe des Hingerichteten Mestrals Drioll zu Provence, ferner daß ein Theil eines a»erblosen Gutes in Grandson ebenfalls vorenthalten werde, endlich in Betreff des begehrten Zolls zu St--Diese und andere Späne werden einem Ausschuß zum Untersuch überwiesen. Absch. 877. n. — ^gewesene Landvogt Hans Rudolf Huber legt Rechnung ab über seine Amtsverwaltnng von MichaelisMichaelis 1010. Idick. d. — 659. Da bei den peinlichen Processen viele Kosten darauf gehen, besonders 'die Mahlzeiten der Gerichtslente, die jedes Mal, wenn eine übelthätige Person nur zum Folterscil er ^wird, auf Kosten der Obrigkeit zehren, so soll dieser überflüssige Mißbrauch abgeschafft nnd bei ^Moderation verblieben werden. Idick. e. — 666. Da ein zum Tod verurtheilter, aber begnadigtersammt seinen intcrcedirenden Freunden die Kosten von 100 Gulden ab seinem verschriebenen Hausrath ^bezahlen sollen, diesen aber trüglicher Weise bei Nacht und Nebel über den See entführt hat, so daßnichts zu erholen ist, so wollen die Obrigkeiten diesen Schaden nicht tragen, sondern beauftragen den La»wo möglich die Summe zu erholen. Idicl. rk. — 661. Der Gemeinde Provence war das Haus desgerichteten Drioll um die Summe von 1000 Pfund zur Wohnung des Prädicanten erlassen worden-werden ihr 200 Pfund davon geschenkt; die Nestanz soll sie bis zu besserer Gelegenheit verzinsen die
und das alte Prädicantenhaus, das sie für die Schule gebraucht habe», in ihren Kosten unterhalte»