1752 . Grandson. 15)98.
Nachbarn gegen die von Mnlruz und von Provence, wird verfügt, die Parteien sollen den alten Briefe» u»dTractaten nachleben, sich gegen einander freundlich verhalten und keine Neuerungen einführen ohne Zust»"'mung des andern Theils und ohne Erlaubniß der Amtleute; die auf der Jahrrechnnng von 1596 von dene»zn Provence ausgebrachte Bewilligung, daß jeder drei Jucharten Wald „inhalteu" möge, soll hiemit a>'s'gehoben sein. Ibicl. <1. — 536. Derer von Provence Begehren, daß die Besoldung ihres Schulmeistersdem Einkommen ihrer Pfarrkirche zn St. Anbin geschöpft werden möchte, wird als eine Neuerung abgewiesenIbicl. e. — 537. Auf die Klage der Dorfmeistcr zn Provence über den Überdrang in den Bergfahrten
über Auftrieb presthaften Viehs auf die Alpen, wird verordnet, daß die alte Ordnung wider diese
aufgefrischt und pnblicirt werden solle, nämlich es sollen eines Jeden Stüke und Berg gewürdiget werden
wie viel Haupt es ertragen möge; wer darüber schreitet und die Berge überladet, soll von jedem Hanpt ^
Pfund Buße bezahlen, daher sollen bestimmte Aufseher verordnet werden, während des Sommers die Älp"'
zu besichtigen; über das aus fremden Orten aufgetriebene Vieh sollen zur Vermeidung der Jnfection ^
sundheitszeugnisse aufgelegt werde». Ibicl. I. — 538. Der Landvogt soll sich bei einigen Meistern erkundig"''
was der Einbau der Cur zn St. Maurice kosten möchte, damit der Prädicant daselbst wohnen könne;
zwischen sollen dem leztern 25 bis 30 Pfund für Hanszins verabreicht werden. Ibicl. g. — 539. Da
Pierre Favre zn Avouand ein besonderer Bakofen erlaubt worden ist, wofür er 2 Viertel Korn bezahlt, si^
diese von dem Zins des schon bestehenden gemeinen Bakofens abgezogen und demgemäß die Erkanntnisse abgea" ^
werden. Ibicl. b. — 546. Theodnl Pedrisat wird mit seinem Begehren, statt des ihm bewilligten Säged"'^
eine Bläue errichten zn dürfen, abgewiesen, jedoch wird ihm bewilligt, den verliehenen Wasserrnns
dem Plaz zu abandoniren und sich des Zinses ledig zn machen. Ibicl. i. — 541. Die Gemeinden O»"
Chamblon, Giez n. a. m. beschweren sich, daß sie um den alten Preis keine Ziegel mehr bekommen kö»»"
Da aber bei der Verthenernng aller Lebensbedürfnisse nicht mehr möglich ist, die Ziegel so billig wie
zu liefern, und da die Hcrrschaftsleute nicht so viel, wie die Fremden, bezahlen wollen, so soll der LaN ^
beide Theile verhören und den Anstand beizulegen suchen, auch einen angemessenen Preis ansmitteln, bei
die Ziegler bestehen können. Ibicl. Ic. — 542. Den Gemeinden Valeyres und Fiez wird auf ihr
wegen erlitteneu Hagelschadens der Zins für das Jahr 1596 erlassen. Ibicl. I. — 543. Angelin Desta-U
Weibel Johann Ponzule und die Dorfmcister zu Chamblon halten um Erseznng der Kosten an, die sio
edoch
Ansi'ch"'
den Herrn von Champvent für Erhaltung beider Städte Zehuten Suscevaz erlitten haben. Da jed
spänige Zehnten als beiden Städten zugehörig erachtet wird und die Einzieher von Champvent die
veranlaßt haben, soll der Landvogt dem Tschachtlau Massct beider Städte Resolution vorhalten und ihn?
Ersaz der Kosten anhalten, Ibicl. m. — 544. Die Bürgerschaft zu Grandson begehrt, man möchte ihr ^
Nachts
Ersaz des dem Landvogt bewilligten Einschlags und wegen Einschränkung der Feldfahrt durch ihre
dag^"
zu Giez erlauben, ihre Matten auch das ganze Jahr über einzuschlagen. Nachdem die von GiezEinsprache erhoben, wird es beim alten Herkommen belassen und daneben doch der Bürgerschaft bewilligt, ^vermeinte Forderung mit dem Rechten anzutreiben. Ibicl. u. — 545. Um die Unterthaueu zurÜbung" zu ermuntern, sollen ihnen statt 50 Floriu in Zukunft 4 Stüke Schlirliz zn verschießen gegeben w^
Theil
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Abzug des obrigkeitlichen Driltheils verzehntet werden. Ibicl. p. - 547. Denen von Champagne, die Z>"
Ibicl. c>. — 546. Des Schreibers Treytorens und Bläst Landercts Reben, die sie zum dritten ^Gewächses ohne Vorbehalt des Zehntens empfangen haben, sollen wie andere Neben gleicher