Schwarzenburg. 1594. 159«. 1598. 1717
Summe entrichte und die Zinsen von gemeinen Landleutcn einziehe, daß daneben der Trager verpflichtet sei,^uf alle Änderungen der Zinstente, von denen Fälle oder Ehrschäze von Erbfällen, Täuschen, Käufen u. dgl.
e» mögen. Acht zu haben, diese zn beziehen und dem Amtmann abzuliefern, jedoch Alles nur so lange, als^ beiden Städten beliebt. Absch. 247. gqp — 151. Vermöge des lezten Abschieds zn Bern haben die>warze»bnrger eine» ans der Jahrrechnnng zn Ireibnrg vom 13. September 1576 ausgebrachten Bewilligungs-vorgelegt. Dieser Brief wird zurükbehalten, dagegen dem Stadtschreibcr befohlen, statt dessen einen^ chen Schein der Verhandlung in Betreff des Schildwaldes aufzurichten, in denselben auch die Quittung"v den bezahlten Eingang aufzunehmen und jeder Stadt eine Copie davon zuzustellen. Ibiä. rr. — 152. Die'^Ahanen zu Plaffeyen lehnen eine Pflichtige Mithülfe zum Bau und Unterhalt der Sensenbriike unterhalbAlsberg ab, erbieten sich dagegen für einmal und ohne Präjudiz zu nachbarlicher Hülscleistung, was Bernsuchen im Abschied an seine Obern bringen will. Absch. 259. a.
1596.
153. Lienhard Stockli von Schwarzenburg wird mit seinem Gesuch um ein Leibgeding an die Jahr«bnnig zu Freiburg gewiesen; inzwischen wird ihm für einmal '/-Mütt Dinkel und '/z Mütt Haber verehrt.297. es. — 154. Landvogt Peter von Lauten, genannt Heid, legt Rechnung ab über seine Amts-üon Michaelis 1593 bis dito 1594. Ibiä. bb. — 155. Amtsrechnung desselben von Michaelisbis dito 1595. Ibiä. ii. — 156. Das Grasbnrger Urbar soll beider Städte „Generalen" sGeneral-ders," vorgelegt und im gemeinen Gewölb aufbewahrt werden. Absch. 298. rv. — 157. Dem wohl-
lniten Hauptmann Hans Raze werden in dem zum Grasburger Amt gehörenden Wald 20 Stüke be-"'0t- Idiä. x.
1598.
sei» Begehren beider Gemeinden Schwarzenburg und Guggisberg, daß Niemand bei ihnen
dm "ud Güter Fremden ausleihen dürfe und Keiner außerhalb ihrer Gemeinden seine Güter zu
soll ^ sei, wird wegen zu besorgenden Conseqnenzen in Bedenken genommen und verschoben; dagegen
Abts welche im Schiedwald über Bedarf gehcnet haben, die aufgesezte Buße abgenommen werden,z» er Jakob Stndemann soll der Landvogt einen gelegenen Plaz auf der Allmende
zi»Z seiner Säge anweisen; dadurch soll aber der Allmend kein Eintrag geschehen und der Boden-
bie Ertragenheit des Orts darauf geschlagen werden. Ibiä. mm. — 169. Da der alte Speicher fürDe», "^""9 des Korns nichts mehr taugt, soll der Amtmann einen neuen erbauen. Ibiä. im. — 161.den .^^'"aister Jakob Wchrli in Freibnrg wird bewilligt, einen Theil des Waldes im Harris, welcherb»ra'k " Städten nichts erträgt, um einen angemessenen Preis und einen Bodenzins zn verkaufen. Frei-^hei werden ihm 8 Juchartcn, jede um den Zins von 1 Kreuzer, bewilligt, mit Vorbehalt der
des z, ^^Pleit und des Zehntens, wenn der Wald gerentet wird. Ibiä. oo. — 162. Da die zu Gunsten^ti>, abgestekte obere Sommerweidc für die Melkkühe nicht geeignet, die untere aber gar eng und
Ertrags ist, durch Einschlag einiger anstoßender Juchartcn aber bequem erweitert werden könnte,ixhjs.. ^ Landvogt, ihm diese Erweiterung bis auf ungefähr sieben Juchartcn zn vergünstigen. Es wird ihm3, die Weide für den Bedarf von 40 Haupt einzuschlagen und dem Schloß vorzubehalten. Ibiä. xp. —