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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1641
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Bellenz, Bolleitz und Rivieva. 16y(i.

iieregter Besaznng Houplüten zum andern Mal gethan", und wie man ihm und dem Grafen Borromeo ge-dankt hnbe, zu referiren wissen. Ibill. b. 147. Das grobe Geschnz im großen Schloß zu Bellenz, das^»erschloß genannt, soll in gemeinen Kosten wiederum aufgestellt und also zngernstet werden, daß man es^ Zeiten der Noth wohl brauchen möge. Ferner sollen die Commissäre zu Bellenz fürderhin von jedemHundert Hölzer, welche durch den Tessin hinunter geflößt werden, 1 Sink zu der Schlösser Händen nehmen,"uch soll diese Ordnung in das rvthe Buch eingetragen werden. Wenn es gegenwärtig nöthig wäre, mag der^°uunissär mehr nehmen,doch vmb ein zimblichen Pfennig bezahlen". Ibill. o. 148. Die Justiz über^ Besazung in den Schlössern zu Bellenz soll nach Billigkeit und dem Rechte gemäß durch den Commissär'"'d zwei ans jedem Schloß geübt werden. Ibill. ll. 149. In dem langgeschwebten, nnerörterten Landmar-^ustreit zwischen der Grafschaft Bcllenz und Nuffle wird Landammann Beßler in gemeinem Namen alsernannt und den Bündncrn um Bestimmung des Tages geschrieben. Ibill. g. 159. Der Comissärzu Bellenz soll mit der Strafe fürfahren, die er wegen Abführen von Holz ans dem verbotenen Walde^ Etliche aus Bünden gelegt hat, doch soll er thun als ob es von ihm aus und nicht auf Geheiß der^gleiten geschehe, weil so die Bündner, wenn sie die Strafe nicht auf sich liegen lassen wollen, uns mit^ annehmen und sich selbst zu Actoren machen müssen, während wir dann den Obmann ernennen°"»en. Absch. 573. g.. 151. Den Chorherren zu Bcllenz ist geschrieben,wyll Herr Michael alba gestorben,ielbige Pflnndt dem Herrn Martin Ghiringhellcn, deß Prosper» Sohn, zustellend vndt vnß die teutsche^^ lerren Pfrnndt ledig stände zebesezen, die man vff erste glegcnheit mit einem gnugsamen versehen werde";ein^ ^ deutsche Pfrnndhans verkaufe und das Geld an Zins lege, woraus der Priester leicht

^ Herberge verzinsen könne. Ibill. b. 152. Dem Ammann Beßler sollen die 30 Kronen Kosten vergütetdie er bei dem Augenschein der zwischen Bellenz und Rusfle streitigen Landmarche gehabt hat. Ibill. c.' ^edes Ort soll seinen Theil der Kriegskosten und des Hauptmann Epps Ausgaben, die abgehört und^ lnßen worden sind, nach Uri schikcn, da die armen Soldaten dessen sehr bedürftig seien. Beide Postenbeiliegender Specification ans 614 Kr. 16 Schl. 2 Den., so daß es ans jedes Ort 204 Kr., ^ trifft (Rechnung der Liuiner Soldaten, so zu Brunnen verabscheidet in aller hl in die Schlößer^ ^z zeschikcn"). Ibill. ll. 154. Jeder Gesandte weiß seinen Obern zu berichten was an sie gelangt ist wegenLezj ^ ^ Portnn, weil sie allen Orten gemein ist, wie auch wegen Erbesscrnng derselben, sammt der^ und Aufrichtung von Geschüz. Die andern beiden Orte sollen ihren Bescheid darüber, sowie bezüglich desugners Taglohn beförderlich nach Uri einberichtcn. Ibill. <z. 155. Sobald der Ambassador Casale an-luzn ^ klagsweise geredet werden, es möchte ein Einsehen geschehen,daß die Geltsorten der Be-

"3 ze Bellez nit so hoch in Bezalnng gelegt werden". Ibill. I. 15k. Da geklagt worden, die Vereh-sy^ Zoll zu Bellenz sei in einem Jahr zwei Mal eingenommen worden, woraus Unordnung erfolgt,^ in de» Bellenzer Abschieden von 1592 bis 1594 ersehen, wo es fehle. Ibill. A. 157. DieEpp Abhbcrg sollen das Volk in Bollenz auf erste Gelegenheit mustern und die Wehren, welcheUlli' für die Landschaft gekauft hat, taxiren. Ibill. b. 158. Der Appellationstag soll fürderhin

^ nächsten Montag nach Martini abgehalten werden. Ibill. i. 159. Der Landmarchenstreit mitB'dnern wird ans August nächsten Jahrs verschoben, wo dann wieder ein Augenschein stattfinden soll,de» Kenntniß gegeben wird. Ibill. Ii. 169. Die beiden andern Orte fordern Uri den Zoll ab,

^ue Kanflente zu Bellenz eine Zeit her nicht entrichtet habe», was es in den Abschied nimmt, wie auch