Thurgau.
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vorschlage» zu können, verbleibe» z» lasse», werde» vvn de» Gesandte» der evangelische» Orte, mit Einwilligungjener der katholischen Orte, auf Ratification hin dahcrige Bergleichsartikel vorgeschlagen. (Das durch LandvogtA'ey besiegelte Originalinstrnment dieser Bergleichsartikel liegt im Staatsarchiv Lucern). Absch. 400. —(1000). W Mediationsvorschlag vorgelegt, welchen die Gesandten der drei evangelischen Städte jungst
Zu Dießenhofen über die Anstände zwischen den Anhängern der katholischen und denen der neuen Religion daselbstentworfen haben, sowie auch die dagegen eingereichte Beschwerdeschrift der Katholischen. Der Borschlag wirdUun mit den nöthigen Veränderungen zu Gunsten der Katholischen nochmals berathcn und jedem Gesandten^schriftlich mitgetheilt, damit die Orte beförderlichst ihren Entschluß darüber zur Mittheilnng an Zürich nach^ucern melden, auf daß dann der förmliche Vergleich ausgefertigt werden kann. Sollten die vorgeschlagenenVeränderungen den drei Städten nicht genehm sein, so soll man dann auf einen andern gütlichen Vergleichbedacht haben. Sobald diese Sache berichtigt ist, will man auch dem alten Georg Hechi, der vor Jahren ans
Rath gestoßen worden ist, behülflich sein. Absch. 407. ci. — Kk>l». (1000). Die V Orte wollen zu Badenbeantragen, daß der Dicßenhofencr Vertrag durch den Landschreiber zu Franenfeld doppelt ausgefertigt undber eine Brief den Katholischen von Dießenhofe», der andere Luccrn eingehändigt werde. Absch. 412. n. —6^7. (1002). Die auf der Jahrrechnnng zu Baden versammelten Gesandten der regierenden Orte erlassenfolgenden Ausspruch im Streite der beiden Neligionspartcien zu Dießenhofen betreffs Besezung der Ämter:
„Wir -c. (folgen die Namen der Gesandten) bekennend vnd thnnd knndt allermenigclichem offembar mit dißerm bries:
sich dann etllichc Zyt vnnd Iar har entzwüschent beiden Ncligionsgnoffcn zu Dießen- f hoffen von wegen beseh- vnndEntsetzung eines Schultheißen vnnd annderer Jrcr Emptcren Irrung, Spänn vnnd mißhellung, darus lychtlich allerlei) Vn°kaths cnlston vnnd erivachssen mögen, erhept vnnd zugetragen, Haben wollermclttc vnnsere f gnädigen Herren vnnd oberenbasselbig mit bcdnren vnnd mißsallen verstanndcn, vnnd darnfs zu Hinleg- vnnd abschaffnng dcro, onch zu pflannh- vnnd^chalttung guter, fridlicher, srünndtlicher vnnd bürgerlicher Einigkeit, thrüw vnnd liebe, j Haben sie Ire Gesanndte dahinTe» Dicßenhofsen verordnet, sc) zu beidenthcillen (ivo milglich) Inn der güette vnnd srünndtlichleit zuuerglychen, welchem syllchorsammlichen nachkommen, vnnd darnfs nach beidertheillen Verhörrnng, j Clag, Antwurtt, redt vnnd widerred zwüschent°l>geineltten Parthvgen ettliche inittel vnnd Ärtickell vff gefallen JedeS Herren vnnd oberen Ratification gesteltt, welcheLittel! aber domalen von den Herren Gesanndte» obgenantcr Niin Ordte» f alhie zu Baden Inn Ergönw vff einer Tag-^istung Anno Sechszechenhnnderten vff Mentng nach Judica In der Fasten Innammen Jrer aller Herren vnd oberen, soW Dießenhoffen verabscheidet worden, vinb ettliche Artickel erliitcrt, wie sie sich zu beiden- f thcillen In Iren Empteren vnndZiehungen verhallte» söllend. Diewyl vnnd aber sölliche Erlliternng von den vnnsern von Dießenhoffen nit angenommen"och geuellig gwessen, sonnder vermeint, das die zwen Ärtickell dess Statlschryber f vnnd Oberiveibel Ampts solle also vß-tzethon vnnd Hindan geseht werden, so sygen si> Inn übrigen gestellten vnnd erlüterten Articklcn zesriden. Welches SpannSbalber sy von Dießenhoffen vff Jetzthalttender Tagleistnng der Iar- f rechnnng vor vnns Innammen vnser Herren vnndOberen erschinen vnnd an vnns begcrtt, sy dess StattschryberS vnnd Oberweybels Endernng halb zncntlassen, dann söllichs^unen zimmlich vnkommlich fallen welle, doch wellen s>> vnns alls Iren j gnädigen Herren vnnd oberen dissere Ire Sachenbarinn zehanndlen hcimbgeseht haben; was dann wir Innammen vnnser Herren vnnd oberen erkenne» werde», wellen syblnnselbigen gehorsamnilich gelübcn vnnd nachkonnncn. Bund j nachdem wir die abgesanndten von den vnnsern Schultheisu»nd Ruth zu Dießenhoffen In Irem bcgerren der lennge nach angehördt vnnd vcrstannden, daruff haben wir vnns Jn-sUnnnien vnnser Herren vnnd oberen erkenndt vnd gesprochen, f Also das es by vorgemeltten vnd erlüterten Articklcn, Anno^chßzechenhnnderten vmb Indien I» der Fasten confirmicrt vnnd bestät, verblybcn. Dem ist also: Nammlich vnndbezz Ersten, Diewyl ein gmeine Bnrgerschasft f mit gmeinem Meer Hanns Balthassar Nennckern, Seckellmeistcrn, zu IremSchultheißen erwölt, so sölle es darby beston vnnd verblybcn, vnnd wann er In das Ampi tritt, dess RychSuogts vnnd»eckelmeister Anipt onch vff gstalt vnnd Formm, s wie hernach verstnnnde», abgon sölle. (st n in annderen. Wann sy