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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1367
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Thnrgan.

dagegen soll der Prälat den Evangelischen eine »ene bauen. Zürich und Glarns wollen darüber an ihre Obernreferiren und deren Entschluß unverzüglich Lncern oder dein Prälaten znschike». Schließlich wird der Plaz fürdie neue Kirche und deren Länge, Breite und Höhe festgesezt nnd Anderes bezüglich des Kirchhofs, der Glokcn,der Kanzel, des Tanfstcins n. f. w. angeordnet. II>i<I. y. — 398. (1009). Die Gesandten in's Thnrgan er-halte» den Auftrag, bezüglich derer, welche in Franenfeld die Crucifixe ninthwillig unter die Bänke geworfenund vernnehrt haben nnd dann auf eine Vorladung der katholischen Orte nicht erschienen waren, einen Unter-such anzustellen. UM. I)I>. — 399. (1009). Auf die Zuschrift Zürichs wegen des zu Franenfeld gefangenAgenden Klans Voster von Mühlheini will man geziemend antworten nnd mit Nüksicht anf de» scharfen Anzug^klären, daß die V Orte aus wichtigen Gründen der Sache sich annehmen werden; dabei stelle man ihm frei,einen früher» Tag anzusczen, wenn es den anf den Octobcr nach Franenfeld anberaumten nicht abwartenwolle. An den Landvogt wird die Weisung erlassen, bis zur Ankunft der Gesandten in der Sache nicht vor-zugehen. Absch. 702. n. — 400. (1009). In Betreff dessen, was Statthalter Frey wegen der ober» KircheZ" Rheinau vorgebracht hat, soll jedes Ort seinen Gesandten nach Franenfeld Auftrag crthcilen, mit Zürichdas Nöthigc zu besprechen. UM. Ii. — 401—400. (1009 n. 1010). Weitere Verhandlungen betreffend dieKirche zu Rheinau, die Crncifixstürmer zu Franenfeld, die Kapelle zu Wylen, den gefangenen Klaus Voster,^u Prädicanten Jäger zu Miihlheim :c. (S. Absch. 700. b.707. cl-709. e. <1. g. Ii. i. k. o. y.;710. ». 720. n.: 72k. n.). — 407. (1010). Im Namen deö Bischofs von Constanz eröffnet Vogt

Zweyer zu Kaiserstnhl de» katholischen Orten, der Prädicant zu Mühlheim Hinterhalte noch immer die geist-lühe» und Jahrzeitbttcher und nehme sich der Schreiberei an; man möchte daher die Gesandten nach BadenRanftragen, mit Zürich zu spreche», damit dieser Prädicant nnnmehr abgeschafft und angehalten werde, dieHinterhalte»?» Bücher nnd Schriften heraus zu gebe». Wird in de» Abschied genommen. Absch. 721. A —408. (1010). Verhandlungen wegen der Kapelle zu Wyle», der Kirche zu Rheinau, des Prädicanten zuMiihlheim. (S. Absch. 722. ».). — 409. (1010). Die VII katholischen Orte berathen in Sachen der ober»Kirche zu Rheinau, der Kapelle zu Wylen und des Prädicanten zu Mühlhcim. (S. Absch. 724. a. '. ^—".).4^0. (1010). Dem Landvogt wird der Auftrag ertheilt, gegen diejenige» nenglänbigen Franenfeldcr, welche sichRs eingeklagte» TrozcS nnd Mnthwillens gegen die Katholischen nnd de» katholische» Gottesdienst schuldigiwuiacht haben, strafend einzuschreiten. (S. Idicl. <!.). — 411. (1010). Der Prälat zu Rheinau crneucrt gegenRe V katholischen Orte die Bitte, ihm wegen Aufrichtung des katholischen Gottesdienstes in der Kirche z»Rheinau behülflich zu sein nnd die Stimmen darüber nnd über die ander» thnrgauischcn Sache» beförderlich"ach Lncern zn schikcn. Absch. 728. ,1. — 413. (1010). Aerathschlagnng der katholischen Orte über Beschir-W»ng der katholische» Beamten nnd der Kapuziner zu Frauenfeld, der Gotteshäuser St. Katharina zn Dießen-Hofe», Paradies und Illingen, ferner in Betreff deö Abzugs eines Lehenmanns des Klosters Rheinau, des^"standcs der Äbtissin von Dänikv» mit ihrem Lehenman» Kalchofer (Kclnhofer), sowie über Abthcilung der KircheFranenfeld. (S. Absch. 703. Ii—Ii.). — 413. (I0l0). Verhandlungen zwischen Zürich nnd den katholischen^wten über Abtheilung der Pfarrkirche in Rheinau für beide Confessioncn, nnd über die Frage, ob RheinauZur Landgrafschaft Thnrgan gehöre und daher im Landfrieden begriffen sei. (S. Absch. 742. cw.). — 414.(0il<j). Abtheilung der Kirche in Franenfeld. (S. Absch. 747. Ic.). — 415. (1010). Der Antrag, anf MittelZu denke», wie den ehrverlezenden Reden unruhiger Unterthanen beider Confessione» abgeholfen werden könne,Wird in de» Abschied genommen (S. liml. I.). — 410. (1010). Uber die sechs noch nnerörterte» lbnrganische»