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Wandel und Glaube
Entstehung
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Dein blicK hängi zärxlich an dem winzigen siraussDen ich vor baldiger gier des neuen pflugs gerenei.

>Wir Kleinen bluten wuchsen Tief im Korn«Vom feuer eures sommers iraf uns nur ein Schimmer«Doch nächiens xropfie von des mondes hörnIn unsern engen hain ein Tauiges geflimmer:

Wir nähnen uns vom iraum der scheu entfloh

Wenn über euch des grossen morgens flut sich stürzte«

Vom stillen wünsch der im vergessen froh

Zu Sternen stieg und unsre Klaren perlen würzte.

Uns traf die sense nicht am sichern grund«

Wir ernte nicht! wir schätz vom still vergrabnen pfunde!

Was überreich von eurer quelle mund

Versprüht- wuchs unverloren euch für späte stunde.*

Wars nicht als ob im wind ein flüstern zieh'-

Als höbe von den blumen sich ein segenspenden?

Im vollen gelb des herbstes leuchten sie

Ein reines rot- ein Keusches blau in deinen händen.

Ich denKe nicht dein wort« doch denKt es selberIn mir wie nachtgestirn im tage

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