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Vier Reden über das Vaterland
Entstehung
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Sternen", als notwendige Gegenkraft zum Geiste der Ord-nung, zur schöngestalteten Welt, zum göttlichen Maße er-kannt. Die Natur, die er bald als Mutter, bald als Schwester,als Frohvollendete oder zu immer neuer Jugend Erwachendepreist, sieht er nun zugleich als die Gebärerin aller Schreckenund umwälzenden Mächte der Welt und diewandellose, stille,schöne", deren Gezeitendie süßen Spiele des Lebens" sind,ist ihm nun zugleich die zürnende Allverderberin, die immersich wandelnd Geschöpfe verschlingt und Ordnungen stürzt.

Aber ins mondlicht steigen auf die zerbrochenen säulenUnd die tempeltore die einst der furchtbare traf, der geheimeGeist der unruh, der in der brüst der erd' und der menschenZürnet und gährt, der unbezwungne, der alte erobrer,Der die städte wie lämmer zerreißt, der einst den OlympusStürmte, der in den bergen sich regt und flammen heraus

wirft,Der die wälder entwurzelt und durch den ozean hinfährtUnd die schiffe zerschlägt und doch in der ewigen OrdnungNiemals irre dich macht, auf der tafel deiner gesetzeKeine silbe verwischt, der auch dein söhn, o natur, istMit dem geiste der ruh aus einem schoße geboren."

Aber Sie hören es selbst in den letzten Zeilen dieses neueWissen verwandelte wohl, aber verwirrte nicht seinen Blickin die Eintracht der Natur, er hatte sie nun erst recht als dieMutter des hellen wie des dunklen Schicksals erfaßt undalle Freuden wie Schmerzen kamen aus ihrem Schoße undkehrten in ihn zurück. Glühender als je verkündete er nundas Alleinssein aller Dinge und Wesen in ihr, und dingte mitkeinem Ausweichen in eine wählbare Doppelheit der Welt,mit keinem Anspruch auf eine jenseitige Seligkeit oder gareiner Hoffnung auf ein einstiges Erlöschen der Sinne und Dingeetwas ab von der furchtbaren und herrlichen Wirklichkeit:daß alles so sei, wie es ist und ewig bleiben wird mit seinenGeburten, Untergängen und Wiedergeburten, mit seinem Blü-

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