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Vier Reden über das Vaterland
Entstehung
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als Sie, diesen Gedanken. Ja, das deutsche Volk versprichteine Zukunft, hat eine Zukunft. Das Schicksal der Deutschenist, mit Napoleon zu reden, noch nicht erfüllt. Hätten sie keineandere Aufgabe zu erfüllen gehabt, als das Römische Reich zuzerbrechen und eine neue Welt zu schaffen und zu ordnen,sie würden längst zugrunde gegangen sein. Da sie aber fort-bestanden sind und in solcher Kraft und Tüchtigkeit, somüssen sie nach meinem Glauben noch eine große Zukunfthaben, eine Bestimmung, welche um so viel größer sein wird,denn jenes gewaltige Werk der Zerstörung des RömischenReiches und der Gestaltung des Mittelalters, als ihre Bildungjetzt höher steht." (13. Dez. 1813.)

Spricht so ein Entsagender, so ein Verzichtender, einer der inden vaterländischen Belangen nicht wirken will oder darf?Gewiß nicht! So sprach vielmehr der Dichter und Weise,der all seine tätigen, seine leidenschaftlich tätigen Kräfte einerumfassenderen höheren Aufgabe gewidmet hatte, der höch-sten des Vaterlandes: den einigen, den geformten deutschenMenschen zu schaffen, die Atmosphäre zu schaffen, in der erleben, atmen und wirken könnte. Das war sein Bereich, indem er tun und handeln konnte, das war sein Reich, in demer allein Herrscher war, das er gründen, erhalten und gestaltenmußte, ihm fühlte er sich mit jeder Fiber seines Wesens ver-pflichtet, ihm wandte er alle umfassenden Kräfte seiner genialenNatur zu, ihm war er vom ersten deutlichen Bewußtwerdenseiner Aufgabe bis in die große überschauende Bewußtheitseines Greisenalters verantwortlich, wo er Zelter, dem Ver-trauten, mit einem königlichen Rückblick auf die Vergangen-heit und das Wirken im rechten Sinne ins Ohr sagt:ich er-fahre das Glück, daß mir in meinem hohen Alter Gedankenaufgehen, welche zu verfolgen und in Ausübung zu bringeneine Wiederholung des Lebens gar wohl wert wäre. Also wollenwir uns, solange es Tag ist, nicht mit Allotrien beschäftigen."Sondern, so können wir hinzufügen: mit der Vollendung deszweiten Faust. Denn es ist der Dichter, der hier von der Arbeit

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