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Herrschaft und Dienst
Entstehung
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alles mitmenschliche, das er als teil seines und des ewigen da*seins fühlt, in das glück des heiligen Stromes mitzureissen undalles draussen zu einem glühenden drinnen zu machen.. darumist der dienst Gottes kein ergebnis noch so wichtiger oder grossermitteilungen aus dem schätze der geschichte, der dogmatik oderanderer geheimschränke der kirchen und kästen, sondern derausfluss eines zustandes, in dem wir uns mit Gott in einer un*bedingten einheit fühlen. Wenden wir uns von diesem bildezum begriff des Dienstes als dem gegensatze der Herrschaft imGeistigen Reiche, so wird man verstehen, dass wir in dem worteDienst die summe der gefühle und handlungen begreifen wollen,die eine vom wesen der Herrschaft schon erfüllte seele erzeugenund verströmen muss. Es ist aber dieser wechselatem in der ein*tracht einer zeit so fremd geworden, die keine hingebung wagt,weil sie den allzu leichten kern auch in der kleinsten tiefe zuverlieren fürchtet, dass wir uns ihrem willen kurz entgegensetzenmüssen, um vor dem widerstreitenden die eigenen forderungendeutlich abzuheben.

Nachdem der einstmalige kämpf um die freiheit der person, dashiess um das recht der politischen selbst« oder mitbestimmung,und um die gleichheit der personen, das hiess vor einem aner«kannten gemeinschaftszwange, dem gesetz, seine bedeutungver*loren hatte, erweiterte ein teil der gesellschaft den begriff dergleichheit auf alle lebensrechte, ja bis zur narrheit einer gleich«heit aller geister, übertrieb der andre teil den begriff der freiheitbis zur Verneinung jeder seelischen ergebung, bis zur Verleugnungjedes geistigen herrscherrechtes, zerrissen beide der eine in einerscheinbaren liebe, der andre in einem falschen stolze die äderndes menschheitskörpers, die zwischen wirken und werden,zwischen bilden und geniessen, zwischen herrschen und dienen

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