leib und einige von ihnen mit Piaton selbst tiefunter der erde den ort der quälen für irdischeschuld. Die götter waren dem Stoiker zum spott,dem Neuplatoniker zur allegorie geworden: derGrosse Geist überherrschte das all und der Griechewar bürger der weit geworden.In diese geweiteten gefässe des hellenistischenmenschen und römischen reiches also strömtendie östlichen kulte ein — und mit ihnen das Chri-stentum. Sie alle vermischten sich mit dem rö-mischen reiche und dem kaiserkult, sie gönntenAugustus die weihrauchkörner auf dem altare desStaates — ausser dem verachteten Jahvekult unddem verhassten Christentum. Hierin schied sichder neue glaube zuerst aus der brodelnden mi-schung der spätzeit, für diese Weigerung littendie neuen gläubigen marter und tod und die frü-hesten lieder sangen davon undwussten,dass darinkeine gefahr als für laue und schwache lag: derlebendige glaube trank das vergossene blut wiestärkenden wein. Aber alle kulte und auch dasChristentum vermischten sich mit den gedankenund schauungen griechischer Weisheit, sie trafenja auf die Olympische welke, die gestaltenwelke
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1 (1923) Lobgesänge und Psalmen : Übertragungen der griechisch-katholischen Dichter des I. bis V. Jahrhunderts
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