Wer niemals von diesem gemeinsamen Geiste erschüttert wurde, kann sie
Vle Heicht in ihrer Wohlabgewogenheit zählend und messend nachtasten,
be r das Geheimnis ihres Gesetzes nicht an sich erfahren.
*n den neuen Lobliedern umschrieb George Mitte und weitesten Um-
re »s seiner preisenden Liebe zum deutschen Menschen, zum verjüngten
0t tbild, zu Hölderlin, dem Griechennächsten und vorahnenden Seher des
e uen Reiches, und zu den drei jüngsten küstengeborenen Söhnen, den
ra hlendschönen aber mitteflüchtigen Kindern des Meeres. In den beiden
ar auffolgenden Gesprächen „Der Mensch und der Drud" und „Gespräch
es Herrn mit dem Römischen Hauptmann" spricht seine bewahrende und
lc htende Liebe. Der Überhelle aufgeklärter Vernunft und dem Übermaß
^beutender Nutzsucht des Menschen stellt er im Bild des Drud die noch
Urnpfg aber t i e f ere Weisheit der Naturwesen entgegen und der hellste
eist des Jahrhunderts mahnt hier mit dem eidgeborenen Sinn seiner
"en vor der Verachtung der dunklen Wachstumskräfte in Tier und
a nze, vor der heute so drohend gewordenen Gefahr, mit der völligen
r nichtung der „göttlich gebauten Wildnis" auch die Nährkraft des
"schlich bebauten Ackers und Gartens zu erschöpfen und den Zauber
r Felsen und Quellen und purpurblühenden Heiden zu zerstören. Der
Verliehe Spruch des Herrn weist im geistigen Bereich auf dieselbe ge-
'»He Kraft des Blutes, kein Wissen und keine Weihen helfen, wo sie
'*> Und die Alten und Neuesten, welche heute vor dem Ende alles Fra-
ns stehen, trifft wieder die gleiche Antwort wie den Hauptmann von ehe-
al s. N ur wer taU gji c h un( j f a hig i st) i m lebendigen Reigen mit dem großen
' eb enden zu stehen, faßt die verwandelnde Macht, die auch die Bilder des
e .° ttlic hen neugebiert und so nur das Ewige unter den Menschen erhält —
heilig es Wissen, von dem auch Christus nicht anders sprach, wenn er
n wiederkommen verkündete, wo er vom Gewächse des Weinstocks neu
«en werde im offenbar gewordenen Reiche.
. °u all dem was so der Meister sah und kündete, sagten auch die Dich-
s der ze hnten Folge auf ihre Weise und von ihrem Platze aus. In Gegen-
u. 2 Un d Gleichläufigkeit bewegen sich die ersten drei Paare. Die älteren,
tj ° fske hl und Gundolf, verhalten sich hier zueinander wie brodelnde Ur-
^. e ür »d befiederte Helligkeit, wie der weltdurchschütternde Dämon der
e 2 ur vereinigungssüchtigen aber allzuwissenden Liebe. Jener kommt
^ Im -Fimbulwinter" und dem „Orpheus II" aus allen Höllenschlünden
'fti T VerZweifelten und leidenden Seele und weilt nur zu neuem Atemholen
6r lcllt > um sich von neuem in die Schlünde zu werfen, aus denen er un-
, n ^ tbar es Grauen und die Bilder unfaßbarer Schatten holt. Dieser spielt
er höchsten dünnen Luft das Gedankenspiel mehr des Begreifens als
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