"errlichung des neuen Lebens, nicht nur Widerstrahlung des STERNSsondern mit ihm entstanden und wie er Ausdruck des rauschhaften Inne-We rdens einer höheren Gemeinschaft, die Herzen und Sinne beseelte undbeseligte. Welch eine Welt hatte sich hier auf getan! Im Deutschland desMilitarismus und der Wissenschaft, der Arbeitswut und des Großstadt-aumels hatte sich ein unberührter Kern heiligfesten Lebens gebildet, dasn sich vollendet, doch dem Einstrom aller Kräfte offen war, die noch heilIe Erde durchpulsten, das im Innern voll aller liebenden Fieber und Zart-sten, doch mit dem heitersten Kampfmut und siegendem Wachstums-nlen nach außen gewandt war, wie wir es geschildert haben. Die Ge-lc hte der Zehnten sind das unmittelbarste Bekenntnis dessen, was wir die°n der Dichtung Ergriffenen leben und wirken sahen: Lob der Götter unde »denahnen, Lob der Freundschaft und Gemeinschaft, helle und dunkleae schicke der Liebe, helle und dunkle Geschicke des Dienstes. Ine m von ihnen kreist der „dreifache wein der liebe", aus jedem vone n tönt, ob ernst oder frohgemut ein jubelnder Ton der Lebensfreude:n Triumph Apolls. In der Mitte aller aber steht die heldische Gestalt desAschen und von welchen Schilden und Spiegeln sie sein Bild auchverwerfen: immer ist es der eine, der sie erweckt, beseelt und durch-glü «t hat.
le Kämpfe mit früheren Gegnern oder mit der Außenwelt treten hier
, ht mehr in Erscheinung, nur der Gegensatz weltgültiger Kräfte im
Aschen wie der Auf- und Untergang der ewigen Mächte, das geistige
u gen und Blühen, Welken und Sterben im Blute des Folgers und Freun-
S: die Freuden und Leiden des liebenden Gottes, sein Kommen und
^ " e n in Leib und Zeit. Der Meister umgriff auch hier den weitesten Ge-
£ Und prägte zugleich die neue Form: das heilige Loblied, wie es der
luß des STERNS verkündete. Mit den hymnischen Gesängen „Gebet",
Z n Hyperion" und „Die Kinder des Meeres" kehrte George zu den An-
gen seines Dichtertums zurück, aber bei gleichem Sinn und gleicher
n * lie gt ein tiefer Unterschied zwischen den HYMNEN des frühen Begin-
Und denen der zehnten Folge. Jene ersten haben noch das ganze ju-
Gliche Drängen dieses pochenden Herzens, aber ein einsamer Mund
gt sie in einen einsamen Raum. Sie sind ein leidenschaftlicher Ausbruch
ej ne ästigen Hall und deutlich liegt auch um ihre glühendsten Farben
ein tten > klingt auch durch ihre brausenden Töne ein Ungenügen,
b f C Se hnsucht nach höherer Entfaltung: es sind die Hymnen des Auf-
c ns und der Sehnsucht und durch alle entfaltenden Kräfte der künf-
er en Werke schwingt dieser Ton bald gedämpfter bald lauter weiter bis
ltl den Maximin-Gedichten des SIEBENTEN RINGS seinen drängend-
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