Durchbildung der Schönschrift, wie wir sie geschildert haben und nach'hr wurde auch die Druckschrift umgestaltet und vervollständigt, die als^-G.-Schrift zunächst in der dritten Auflage vom JAHR DER SEELE^904) un d dann in noch weiterer Durchformung im GEDENKBUCHy906) und im SIEBENTEN RING (1907) verwendet wurde. Bis in dieau ßerste Haut des Werkes blühte so das Schöne noch schöner auf.
In die kurze Frist von kaum drei Jahren, die Maximin mit George
gin g, fallen die Ansätze zu allen Teilen des SIEBENTEN RINGES und
e mig e von jhnen w j e die „Lieder" waren schon vor dem Tode Maximins
as t vollendet. Die in der fünften Folge der Blätter veröffentlichten
»Neuen Gedichte" waren bereits unter dem ersten Schauer geboren, wie
lr manchmal unter einem kommenden Erlebnis schon erbeben, bevor
n ser Geist darum weiß, so als ob unsere Seele gleich weitwitternden
le ren mit feineren Fühlern ausgestattet wäre und unter einem frischeren
au ch schon atmet wenn das Bewußtsein noch schläft. Die Gedichte Ge-
& e s in der sechsten Folge sind dann schon ganz von der neuen Kraft
cn wellt, die der siebenten Folge aus der innigsten Einung geschöpft
d eines von ihnen trägt als Sinnspruch drei Verszeilen von Maximin
mit den Initialen seines Namens. Im SIEBENTEN RING sind diese Buch-
° e n fortgelassen, aber wer einen Reiz zur Namensergänzung verspürte
°inte ihn leicht aus der Vorrede zum GEDENKBUCH und der Dichtung
'riedigen und brauchte nicht auf die Zufallskenntnis eines süddeutschen
a «enblättchens zu warten, das ihn heute ausplaudert und uns die Be-
at »gung eines Wirklichen erspart, das für jeden Wissenden ohnehin
est stand und für alle anderen auch jetzt nichts bedeutet als die Befrie-
lgUt *g ihrer Neugier.
v on den „Zeitgedichten" enthalten die Folgen außer dem an Karl
güst gerichteten schon alle Gedichte des ersten Ringes, aber ihre Be-
n nung taucht erst in der sechsten auf. Die beiden frühesten aus der
ef ten und fünften Folge „Goethe" und „Nietzsche" waren aus bestimm-
o blässen, den öffentlichen Feiern vom hundertfünfzigsten Geburtstag
t, et "es und des Todes Nietzsches entstanden und obwohl sie schon die
rt n der Zeitgedichte prägten, deuten sie mehr auf die vorhandene Kraft
, d en neuen dichterischen Weg, sie zeigen schon die Richtung auf die
^menden Kämpfe an aber der Dichter tritt durch sie noch nicht in den
Qj. raurr i ein. Erst als Maximin „uns die Dinge zeigte wie die Augen der
k er sie sehen" wurde die schöpferische Bildnerlust von ihren Fesseln
a reit u nd brach gerade an dem Punkte erobernd vor, wo ihre Hemmung
al größten war: in die Zeit, in den Weltzustand der riesenhaft titanisch
^ e genmacht vor ihr lag, in den Kampfraum um die Verwirklichung
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