M Und des Täters und das Auge des Dichters schaute auf, um die Gefahr-en an ihrer Stellung zum dichterischen Erbe und Gut zu messen. Auchante > auch Shakespeare, auch Goethe hatten die dunklen Triebkräfte imß hite gefühlt und ins Werk gebannt: Die Kosmiker ließen vom erstenaUr n etwas, vom zweiten einiges und vom dritten nur drei Sprüche unde mig e Stellen aus dem zweiten Faust noch gelten. Auch die Romantikerha tten den Zauber der Seele erspürt und gelebt, aber die Kosmiker.°hätzten weniger was davon in ihrer Dichtung verfangen als was inen Erkenntnissen niedergeschlagen war. Auch George selbst reichtel * seinen Wurzeln in den dunklen Grund des zeugerischen Lebens undU hlte die unfaßliche Macht des berückenden Blutes, aber er hatte seinee idenschaften gezügelt, daß sie dem Werke dienten, hatte jeden wildenrang gebändigt, daß seine gestaute Kraft die Gestaltung nähre: doch die°smiker, eben an diesem Werke erwacht und erwachsen, ließen jetztf weniges „Urmäßige" aus den ersten Büchern gelten, das ihre Sichtenstätigte und nach ihrer Meinung einem Bereich jenseit der Weltzeit^stammte, die sie für wertlos hielten. Sie, die ehedem wie Schulereorgesche Gedichte mit Gold auf wunderbare Purpurtafeln malten, wiea ges den ganzen Algabal auswendig hersagen konnten, sahen nun iner Dichtung ein zu schwaches Mittel um Urschauer ins Dasein zu rufenn u muteten George zu, sein Erstes und Letztes, sein Werk und seinec höpfung zu verraten und statt des heiligen Weges den Sprung insDu nkle zu wählen.Sobald George mit dem Blick auf die Dichtung sich dieses Gegensatzese Wußt wurde, begann sein Kampf um die Behauptung seiner Welt undselben Augenblick war er der Gefahr entgangen, mit den chaotischen
e Hen verschwemmt zu werden. Er wollte Werk und Reich der leib-lichTT n und geistigen Schönheit schaffen, sie wollten die Lichtwelt in die
lacht rückwärts stürzen, er wollte den Bau der Welt aus Rausch und
e Ue richten, sie wollten allein die Allvermischung der Tiefe wecken, er
, *lte die Seele in Leib und Gewächs zum nährenden Schlummer senken,
Wollten die Erinnerungsbilder der Seele bis auf den Grund ihres Ur-
Wungs wachrufen und verrauschen lassen. Werke und Taten galten ihnen
c "ts mehr, wenn sie nicht aussagten vom magischen Wissen des pelas-
c "en Alters, das Gedicht war ihnen schon ein zu gestaltiges Geistes-
■ eb ilde, das nicht zu den Müttern hinabreichte. Sie warfen George vor,
U er seine Erdkräfte nutzlos zur Verfassung von Gedichten verbrauchte,
r ch die der Ring des Logos niemals zu sprengen, die Flamme des Eros
e mals zu erzeugen wären. In seinem Lob und Preis der Gefährten sahen
nur »Persönlichkeitskult", — den sie freilich später für ihre eigene
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