den Ort — zum ersten Male von Georges Gefährten auch die Gesichte«achofens als Zeichen unseres Gesamtlebens gefühlt. Jeder von ihnen'and in den reichen Schätzen des Basler Patriziers die Bestätigung seinese »genen Seins und Sinnens: Wolfskehl in den mannweiblichen Mischungs-formen orientalischer Götterkulte, Schuler im Kult der Erdmutter undden aus Gebräuchen und Geräten erschlossenen „Substanzen" des römi-schen Altertums, Klages in den Zeichen und Sinnbildern des pelasgischenMenschen. Allen dreien aber bedeuteten die Forschungen Bachofens dieBestätigung ihres Glaubens an die Macht des frühesten Heidentums, andie Wirklichkeit einer bisher verschütteten Menschenwelt, welche alle'Agenden Zeiten an Lebensfülle überschattete, ja sie mit ihren Kräftensenährt hatte und deren letzte Reste eben in Gefahr waren völlig ver-lc htet zu werden. Würde die Erinnerung an die geheimnisvollen Mächteralter Vergangenheit noch einmal in der Seele aufrauschen? Würden sieeu geweckt noch einmal die erstickenden Mechanisierungen des Ver-tendes brechen, den ganzen Unrat des gegenwärtigen Zeitalters weg-c hwemmen und wieder eine Welt gleich glühenden Menschtums wie daser Vorzeit schaffen? Im Mittelpunkte dieser Fragen stand zunächst dieSfoßte den dreien sichtbare Seelenkraft des Dichters, dessen Person unde lt ihnen die Augen erst aufgeschlossen hatte. Wir haben zu schildernle sich das wandelte und stellen uns deshalb das Bild der drei in demScheidenden Jahrfünft vor Augen um dann ihr Handeln zu verfolgen.Als Wolfskehl allmählich mit einigen älteren und jüngeren Gefährtene °rges in München, Berlin und im Ausland bekannt wurde, bemerkteer > daß sie auch ohne stärkere Freundschaftsverknüpfungen unter denIIlz elnen durch die gleiche besondere Art der Gemeinsamkeit verbunden, aren: nämlich durch das beglückende Gefühl, ein Einziges und vonlr "em Gekanntes zu besitzen, ein geheimes Wissen um etwas, das manSstlich vor Außenstehenden oder solchen die dafür galten, hütete undCn nicht in den leisesten Andeutungen weitergab. Die Kraft der Ab-nderung vom Gewohnten und Gewöhnlichen, welche den Ergriffenenc h dann erfaßte, wenn er ihren bejahenden Sinn noch nicht begriffente > war von Beginn an ein Zeichen für die verpflichtende Wesensarts Meisters, der schied und löste noch ohne Urteile zu sprechen, dera nd, ohne noch zu heischen und zu fordern. An Wolfskehl mußte siche se Kraft vielleicht am stärksten erproben, weil sie in ihm die schwei-fte und ausschweifendste Natur unter allen Gefährten binden mußte.Ie Anlagen seiner Natur hatten sich am Ende seines dritten Jahrzehntesnz entfaltet. In ihm vereinigte sich ein scharfer unbestechlicher Ver-an d mit einer wenn nicht zur Zügellosigkeit so doch bis zum äußersten
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