Das Ergebnis war nur jene von ihr selbst veröffentlichte BriefzeileGeorges: „Wenn einer anfängt, schön zu finden, was dem anderen gemein»st, dann ist es Zeit zum Abschiednehmen". Was auch geschah.
In beschämendem Gegensatz zu den Ausländern haben die Ohren derheimischen Amtsbrüder von dem Geiste der neuen Dichtung damals kei-nen Hauch verspürt, nur die besondere Schreibweise, die schwerverständ-liche Symbolik, die Abweisung jeder Vermischung — „sie glauben dieKunst allein gepachtet zu haben", wie einer der „Lyriker" schrieb — kurzdie ausschließende Haltung der Blätter war ihnen peinlich aufgefallen undWenn ein anderer bekannteren Namens sich als „einen sehr einsamen, sehrsehnsüchtigen, schönheits-glücklichen Dichter" anpries und bettelte „ichwill bei den Wenigen Einzigen Entgegenkommen finden für meine stilleKunst und ein bißchen Liebe" — so mußte er lernen, daß sowohl den Be-gründer wie den Herausgeber der Blätter nichts weniger rührte als solcheGefühle, für sie galt nur eine gute sprachliche Leistung die diesem Ein-geber ebenso mangelte wie den übrigen.
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