und sich liebkosen zu sehen, wer hiebey behaupten woll-te, daß es dennoch bey den vom Tanz und Wein er-hitzten Gemüthern ganz ehrbar, und ohne daß Kon-sequenzen zu befürchten seyen, hergehe, würde sichwahrlich, da häufige Beyspiele das Gegentheil bestä-tigen, gar keines Beysalls schmeicheln dürfen. Mitdiesem blinden Glauben und Zutrauen scheinen in-dessen viele Eltern, Verwandte und Vormünderbeladen zu seyn, denn nicht selten räumen die El-tern, wenn sie ihre Töchter auf den Tanzboden hinbe-gleitet haben, demjenigen, der mit der MademoiselleTochter getanzt hat, auch ganz gern die Ehre ein, sel-bige, um etwas frische Luft zu schöpfen, allein herauszu führen; sie glauben gegen die gute Lebensart undden feinen Anstand zu sündigen, wenn sie die Be-gleiter ihrer Töchter abgeben wollten.§. 109.Es giebt sogar Eltern, welche auf ihre erwachseneTöchter noch ein größeres Zutrauen haben, indem siezugeben, daß sich dieselbe in Gesellschaft einer oder ei-niger Freundinnen, oder gar unter bloßer Begleitung ei-ner junger Mannsperson, zum Tanz hinbegeben; zuspat erfahren solche saubere Eltern aber öfters, daßes besser gewesen wäre, und daß sie einem großenKummer entgangen seyn würden, wenn sie ihrem Töch-terchen bey solchen Gelegenheiten zur Seite gebliebenwaͤren, oft werden freilich solche pflichtvergessene Elternauch
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Mittel und Vorschläge wodurch ... dem Verbrechen des Kindermordes vorgebeugt ... werden würde ...
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