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mit einerGleichheit,sind mitSchwellungund Tiefe sonachgiebigverbunden,dass der
Körperdeutlich ausmehreren,ja manch-mal fast auseiner Flächevon engpa-rallelenLinien er-wächst, diesich leben-dig fügend
und bie-gend dengezeichne-ten Orga-nismus bil-den ; nir-gendwobrechen die
Schatten,die nur alsengere unddarum dun-
MELCHIOR LECHTER! INTERLUDIUM ZU: „STEFAN GEORGE, DER SIEBENTE RING" 1907 klere £u-
sammenzie-hungen der Parallelstriche wirken, den Fluss, sondern von Glied zu Glied schwellendbilden diese Flächen mit den zuweilen in gleicher Weise weiss aufgesetzten Lichternein einströmiges lineares System. Gerade in dieser rein künstlerischen Bildung durchdas zeichnerische Mittel und nicht in der Zuschärfung asketischer Körperformen, wiemanche glauben machen wollen, liegt auch die keusche Wirkung aller LechterschenGestalten. Wenn der Künstler schlanke und feingliedrige Körper bevorzugt, geschieht dieWahl schon aus dem Zwang der innerlich geschauten Bilder: das Sinnliche der hohenKunst hat seine reinen Gesetze und verbietet von selbst die niederen Analogien nach