68Um aber zugleich auch kein Mittel un-benutzt zu laßen, die Verherrlichung unse-rer, den heutigen Philosophen so verhasten,wahren und reinen Religionsübungen abzu-würdigen, läßt sich der Verfasser S. 164. imWesentlichen also vernehmen:„Um von Seiten der Geistlichen dasVolk durch jährlich besonders dazu geei-gneten Kanzelvorträgen über die Erfordernisseeiner guten Kinderzucht zu belehren, sey esder Sache angemessen, daß der geistlicheLehrstand selbst mit einem guten Bey-spiek der häuslichen Erziehung vor-leuchte.“ Um aber diesen Selbsterziehungs-zweck zu erreichen, bezieht sich der Verfasserauf der nämlichen Seite auf eine Broschurmit folgender Inschrift: Bitte an dieFürſten Deutſchlandes um die Auf-hebung des Cölibats. 1801. — Undnoch auf eine andere des nämlichen Schlags.1802.Aus diesem Antrage des Verfassers er-hellet es nun deutlich, das dasjenige, wel-ches die allgemeine Kirche aus weisesten undgrundvollen Absichten für diejenige, welchesich freywillig dem geistlichen Standewid⸗
Druckschrift
2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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68
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