Wenn übrigens die Glaubenspunktewie sie auch immer von den heutigen Philo-sophen angestritten werden, mit den ächtenBegriffen der Chriſtuslehre nichts gemeinhaben sollen, so bestätiget es sich, daß derVerfasser und seines Gleichens ganz andereBegriffe und Auslegungen von der wahrenChristuslehre haben, als die unfehlbare all-gemeine Kirche davon hat. — Dieser einzelneMann, als ein afterphilosophischer Finster-ling, würde uns demnach die Christuslehreweit andersi, als die allgemeinen Kirchenrä-the und alle hocherleuchte Kirchenväter erklä-ren. — Er würde die Glaubenspunkte ausder Christuslehre ausmustern, weil diese,wie er sagt, sogar aus dem Gesichtskreiseauch selbst des reifern Alters lägen.Statt der Glaubenspunkte und der daraufberuhenden christlichen Sittenlehre würde eruns seine reine, d. h. seine von dem Chri-stenthume gereinigte Moralreligion auf-tischen.Da aber der Verfasser auf der nämlichenSeite vorgiebt: “ es würde zweckwidrig seyn,die Kinder mit den erwehnten Sätzen bekanntzu machen, weil die Erörterung derselbenden
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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49
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