28seiner Seele, in den erhabenen Eigenschaf-ten und Kräften des menschlichen Geistes,und in der ganzen Wesenheit seiner eignenMenschheit: er findet, daß sein Daseyn zu-fällig, und daß in ſeinem ganzen eignen We-sen, so vortreflich es auch immer ist, nichtsanzutreffen sey, welches hinlänglich wäre,ihm, ohne höhere Ursache, sowohl sein Da-seyn, als seine Wesenheit zu verschaffen;er findet, daß es mit dem Daseyn seinesVaters, Grosvaters u. s. w. die ganze Spros-leiter hinauf, das nämliche Verhältniß habe,und daß es mithin einen ersten allmächti-gen Schöpfer geben müße, von welchemdas Menschengeschlecht und alle übrigen be-gränzten Wesen urspringlich herstammen mü-ßen: und er findet endlich, daß alle andereatheistischen Träumereyen dem gesunden Men-schenverstande schnurgrad zuwiderlaufen, unddaß sohin ein gesunder Menschenverstand denersten Stoff zu denken in sich selbst enthal-te, wodurch er bis zur hellesten Ueberzeu-gung belehret wird, daß es ein höchstes We-sen gebe, welchem er, als ein vernünftigesGeschöpf dieses allgemeinen ewigen Vaters,seine Anbetung und tiefeste Verehrung sogarauch aus der natürlichen Empfindung einesrechtſchaffenen Kindes ſchuldig iſt.Man
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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28
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