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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
Entstehung
Seite
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21Hier scheint der Verfasser die heilige Re-ligion, welcher man die tiefeste Verehrungschuldig ist, zu einer Kunst umzuschaffen undabwürdigen zu wollen. Er vermengt sie nichtallein mit den ringeren Freyenkünsten, sonderner giebt auch zu verstehen, die Religionslehreenthalte Kunstausdrücke: er redet vonder Erklärung dieser Kunstausdrücken. Wonun die Artikel oder Lehrsätze der Religionder Christen nichts anders, als das eigentlicheWortgottes sind, so ist es sehr herabsetzend,wenn sich Jemand freventlich unterzieht, die-selbe allerley Kunstausdrücke zu nen-nen. Allein, der Verfasser hat uns in seinenvorigen Abhandlungen schon zum Ueberflußbewiesen, welche Achtung er gegen das geof-fenbarte Wortgottes hege; und eben diesesbestätiget er ferners durch dasjenige, was erhier S. 84. u. 85. noch mit folgenden Aus-drücken hinzusetzt:Das Nöthigste und Wich-tigste, nämlich das zur Angelegenheit einesjeden gehörende, folglich zu jedem möglichenBerufe des Lebens vorbereitende bestehtwesentlich aber nur in sehr wenigen einfa-chen Wahrheiten, die jeder natürlich ge-sunde Verstand begreifen kann. . . . Nichtsunverständliches, fremdartiges, verwickeltesund unanwendbares darf. daher in den allge-meinen Schulen vorkommen; nichts von Din-gen,B 3