13Da übrigens der Verfasser von der Vor-bereitung zur menschlichen und bür-gerlichen Beſtimmung der Kinder re-det, darf man nur die in meinem erstenTheile geprüfte und gerügte so genanntereine Vernunftmoral wieder zu Ge-sicht nehmen, um überzeugt zu werden, wasdie Naturalisten der ersten Or-dnung durch die menschliche Bestim-mung verstehen. Man wird finden, daßsie in einer schändlich erdichteten Sittenlehreohne Glauben, ohne Pflichten gegen Gott,ohne geoffenbarte Glaubensartikel, ohne dieGottheit Chriſti, ohne eine künftige Beloh-nung der Tugend, oder Bestrafung des La-sters, mithin ohne Furcht eines allwissendenRichters, ohne Hülfsmittel der Versöhnungmit dem gütigen Gott, und ohne Himmelund Hölle bestehe. Mit solchen die ganzeWelt empörenden Grundsätzen beeifern sichdiese Herren die Jugend zu verpesten, unddieselbe zeitlich und ewig unglücklich zu ma-chen. Und allem diesem ungeachtet brüstenund rühmen sie sich noch obendarauf, alswären sie die besten Wohlthäter und wahrenAufklärer der Nationen und Völker, da siejedoch im tiefesten Schlamme herumwühlen,und das Menſchengeschlecht in einen Thier-stall einsperren wollen. — Wenn aber dieWür-
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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