i!i l s Bellenz, Böllen; und Riviera,
noch einen Monat dazu dauern; und wenn Feindschaft zwischen einzelnen oder mehrern entsteht, stllman neuerdings Frieden machen auf die Dauer, wie oben bestimmt, Absch, 325, ll.
Art, 2S,k». Ein Anzug in Betreff der großen Unkosten, die seit einigen Jahren und besonders a»flezter Jahrrechnung in Rechnung gebracht worden sind, sowie in Betreff dcs Lohns des Commissärs,Schreibers, der Fiscale und anderer Beamten, wird all inMruonllum genommen, Absch, 327. 221> D»ab der Riviera begehren eine Erläuterung, wie lang der Frieden, wenn Frieden gemacht wird, wälff^solle. — Weil die Gesandten von Schwhz darüber nicht instruiert sind, wird eS in den Abschiednommen, Absch. 327. Ii. — 221. Der frühere Beschluß, daß zu Osogna beförderlich eine Wohnungden Landvogt gebaut werden solle, wird bestätigt. Demgemäß wird an die Landschaft und an die Be»meister die ernste Ermahnung erlassen, unverzüglich den Bau zu beginnen und, wenn es angehe,eine gute Susi dort anzubringen; die bisherige Behausung des Landvogts zu Cresciano mögen sie ^kaufen und den Erlös an die Kosten verwenden. Absch. 327. e. — 222. Der Commissär Jakobbacher hatte den Thomas Ambrosin wegen eines Friedbruchö um 50 Krön, bestraft und ebenso dendes Martin „Gessa", weil er in der Sache Partei-ergriffen; auf lezter Jahrrechnung zu Bellenzdas Urtheil bestätigt und dem Commissär die 50 Krön, an seinen Jahrlohn verzeigt worden; späterwurden in den Orten Beide liberiert. Da nun die Zuschrift des Commissärs und die Angaben ^Thomas und des Martin einander widersprechen, wird es in den Abschied genommen und dem Land^auf der Riviera aufgetragen, die Beiden auf nächsten Ill-örtischen Tag zur Verantwortung zuAbsch, 327. ll.- 223. Da man in Erfahrung gebracht, daß die Landschaft nach bisheriger Hebung ^Kosten für Hinrichtungen zu tragen hat, so wird dem Commissär aufgetragen, die 10 Krön, Koste» l"'die lezte Hinrichtung von der Landschaft einzuziehen und der Obrigkeit davon nichts anzurech"'"'Absch. 327. o. — 224. Früher hatten die Amtslcute bei, Malefizsgchen für Zchrung und Belohn"'^täglich 10 Doppler zu beziehen; da nun aber seit einiger Zeit 15 Doppler in Rechnung kommen, ^wird dem Landvogt aufgetragen zu berichten, wie es sich damit verhalte, Absch 327 k — 22». 2"^Rechnung auf lezter Jahrrechnung zu Bellenz waren ungewöhnlich viele Kosten und Austagen zu»' ^schein gekommen; nun werden zwar die Rechnungen des Commissärs Tanner und des Fiscalö zuüber die Civil-Bußen und malefizischen Strafen genehmigt; dagegen soll auf künftigen Tag übereinzelnen Posten obbenannter Rechnung instruiert werden. Absch. 327, x. — 22«. Commissärberichtet, daß er einen von Jsone wegen versuchter Fruchtabtreibung mit°Ruthen gezüchtiget undGut der Kammer zuerkannt habe, daß aber der Fiscal von demselben nichts eintreiben könne, weilmann Camill Burgo dessen zwei Ochsen zu Händen genommen, dessen Haus und Gärtchen aber bis»'nicht habe verkauft werden können. Deßhalb wird dem Commissär aufgetragen, dem Fiscal dabc- b'hülflich zu sein, daß Hauptmann Camill entweder die Ollsten oder deren Erlös zurükstcllc. Absch- 32?'227. Commissär Tanner hatte den Bruchschneider von „Norzia" wegen Friedbruch und anderer Bergesum 200 Krön, bestraft, von denen erst die Hälfte bezahlt worden ist. Als etwelche Entschädig»'^die ihm abgesprochenen Bußen werden ihm die bezogenen 100 Krön, belassen; der Rest wird dem Com"'^Nikcnbacher einzuziehen aufgetragen. Absch. 327. i. — 22«. Da die Chorherren zu Bellenz einigegüter an sich gezogen haben, weil die Lehenleute selbe in Abgang haben kommen lassen, und »»»