Lauis. I2li)
jst Uhsch. 516. o. — 408 Das Zolllehen wird auf der Steigerung dem Hauptmann Johannupi von Nidwaldcn auf acht Jahre um den jährlichen ZinS von 1000 Sonnenkronen und ohne irgendk'uen Vorbehalt verliehen; mit ihm vereinigt sich MarxJmhof von Uri zu gleichen Theilen auf GewinnVerlurft; als Bürgen stellen sie den Statthalter Johann Peter Morosin und den Landschreiber Se-chtian von Beroldingen. Absch. 516. Ii. — ttt?» <1578). Johannes Antonius Schalla (Scala nach demoloth. Exempl.) von Carona läßt durch seinen Fürsprecher Johann Anton Jovio vortragen: Gr habegg^ köstliche Arbeit, nämlich allerlei Geschirre und schöne Kleinodien in Kristall für den Herzog von^vohe,, und andere Fürsten zu verfertigen; nun begehren die Zöllner zu LauiS den Zoll davon, wasErachteuö unbillig sei, einmal weil er aus dem Frcidorf Corona gebürtig sei und sodann, weil solche^ ^kcn an allen Zollstätten der ganzen Christenheit frei gehalten werden, indem sie nicht wegen desJoffes, woraus sie verfertigt seien, sondern allein wegen der darauf verwendeten Kunst so boch gcschäzt^ k"! der Senat zu Mahland habe durch Dekret vom 2. August 1572 erklärt, das; solche Kristallarbei-^ kein?,i Zou schuldig seien, und auch der Herzog von Savohcn habe in einem Schreiben (14. Januar)" den Landvogt zu Lauis um Zollbefreiung angehalten; er bitte daher, den Zollnern die Weisung zusoll ^ Forderung abzustehen. — Das Begehren wird all roforoiillmn genommen; inzwischen
Schalla, wenn er einige seiner Arbeiten aus dem Lande führt, selbe an den Zollstätten cinschrei-^ u lgss^ Vbsch. 542. k. — 41<» Auf das von den Zollnern leztes Jahr gestellte Gesuch um Nachlaßund Puchtzius wegen erlittener Berlnrstc stimmen nun Zürich, Bern, Luecrn, Zug, GlaruS, Basely^^^ffhauseu dahin, daß jedes von ihnen 12 Kronen nachlassen wolle; Freiburg und Solothurn^ rs wieder in den Abschied; Uri, Schwhz und Untcrwaldcir wollen nichts nachlassen und nehmen ihrzun/m^ Händen. Absch. 542. g.— III Uri verwendet sich für die Erben des LandschreiberS Mansuet^ ruunen, der in Sachen der durch den Inquisitor zu Mahland verarrestiertcn Kleinodien aus AuftragHab zweimal nach Mahland geritten war, um Entschädigung der daherigcn Unkosten. Bereits
iUqes' ^ katholischen Orte auf einer Tagsazung zu Willisau am 2V. August diesen Erben 25 Krön,ch'vl ^ Zöllnern aufgetragen, so bald möglich diese 25 Krön, denselben zu ver-
d,^ Wird all rokoronllum genommen. Absch. 542. Ii. — l 12 (1583). Das Gesuch des Bernhar-ds genannt Malagiö, von der Trciß um Bewilligung eincö ganz geringen „Weggclds" auf^^rbrüke, weil der Unterhalt dieser Brüke jährlich kostbilliger werde, wird all inKiuonllum genom-mail dasselbe nicht unbegründet findet. ^lbsch. 659. k. — 413 Die Zöllner zu Lauis^ieh vcrhältnißmäfiigen Nachlaß an ihrem Pachtzins, weil die Landschaft wegen der an vcr-Drten ausgekrochenen Pestilenz gegen Mahland, Luggaruö und Bcllcnz gänzlich abgesperrtGehwegen auch seither keine Wochenmärktc mehr abgehalten werden und sie daher in sehrSchaden gekommen seien. -- Dieses Gesuch wird in den Abschied genommen Absch. 659. a. —
42 Untezstuzungcn.
^1^4. >1571). An de» Bau eines Capuziner-Klostcrs zu Lauis werden 6 Kronen als mildebxg schenkt, jedoch ohne Verpflichtung für die Zukunft. Absch. 378. Ii. 4IA (l!)73). An den Baubei ° Klosters werden als Almosen, nicht aber aus irgend welcher Verpflichtung, 6 Kronen
ZMcuert. Absch. 416. k. — (1577). Bruder FranciscuS, Guardian zu St. Franceseo, und der
des FrauenklosterS zu St. Katharina bitten um eine Unterstüzung an die bereits angefangenen