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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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1219
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Lauis. I2li)

jst Uhsch. 516. o. 408 Das Zolllehen wird auf der Steigerung dem Hauptmann Johannupi von Nidwaldcn auf acht Jahre um den jährlichen ZinS von 1000 Sonnenkronen und ohne irgendk'uen Vorbehalt verliehen; mit ihm vereinigt sich MarxJmhof von Uri zu gleichen Theilen auf GewinnVerlurft; als Bürgen stellen sie den Statthalter Johann Peter Morosin und den Landschreiber Se-chtian von Beroldingen. Absch. 516. Ii. ttt?» <1578). Johannes Antonius Schalla (Scala nach demoloth. Exempl.) von Carona läßt durch seinen Fürsprecher Johann Anton Jovio vortragen: Gr habegg^ köstliche Arbeit, nämlich allerlei Geschirre und schöne Kleinodien in Kristall für den Herzog von^vohe,, und andere Fürsten zu verfertigen; nun begehren die Zöllner zu LauiS den Zoll davon, wasErachteuö unbillig sei, einmal weil er aus dem Frcidorf Corona gebürtig sei und sodann, weil solche^ ^kcn an allen Zollstätten der ganzen Christenheit frei gehalten werden, indem sie nicht wegen desJoffes, woraus sie verfertigt seien, sondern allein wegen der darauf verwendeten Kunst so boch gcschäzt^ k"! der Senat zu Mahland habe durch Dekret vom 2. August 1572 erklärt, das; solche Kristallarbei-^ kein?,i Zou schuldig seien, und auch der Herzog von Savohcn habe in einem Schreiben (14. Januar)" den Landvogt zu Lauis um Zollbefreiung angehalten; er bitte daher, den Zollnern die Weisung zusoll ^ Forderung abzustehen. Das Begehren wird all roforoiillmn genommen; inzwischen

Schalla, wenn er einige seiner Arbeiten aus dem Lande führt, selbe an den Zollstätten cinschrei-^ u lgss^ Vbsch. 542. k. 41<» Auf das von den Zollnern leztes Jahr gestellte Gesuch um Nachlaßund Puchtzius wegen erlittener Berlnrstc stimmen nun Zürich, Bern, Luecrn, Zug, GlaruS, Basely^^^ffhauseu dahin, daß jedes von ihnen 12 Kronen nachlassen wolle; Freiburg und Solothurn^ rs wieder in den Abschied; Uri, Schwhz und Untcrwaldcir wollen nichts nachlassen und nehmen ihrzun/m^ Händen. Absch. 542. g. III Uri verwendet sich für die Erben des LandschreiberS Mansuet^ ruunen, der in Sachen der durch den Inquisitor zu Mahland verarrestiertcn Kleinodien aus AuftragHab zweimal nach Mahland geritten war, um Entschädigung der daherigcn Unkosten. Bereits

iUqes' ^ katholischen Orte auf einer Tagsazung zu Willisau am 2V. August diesen Erben 25 Krön,ch'vl ^ Zöllnern aufgetragen, so bald möglich diese 25 Krön, denselben zu ver-

d,^ Wird all rokoronllum genommen. Absch. 542. Ii. l 12 (1583). Das Gesuch des Bernhar-ds genannt Malagiö, von der Trciß um Bewilligung eincö ganz geringenWeggclds" auf^^rbrüke, weil der Unterhalt dieser Brüke jährlich kostbilliger werde, wird all inKiuonllum genom-mail dasselbe nicht unbegründet findet. ^lbsch. 659. k. 413 Die Zöllner zu Lauis^ieh vcrhältnißmäfiigen Nachlaß an ihrem Pachtzins, weil die Landschaft wegen der an vcr-Drten ausgekrochenen Pestilenz gegen Mahland, Luggaruö und Bcllcnz gänzlich abgesperrtGehwegen auch seither keine Wochenmärktc mehr abgehalten werden und sie daher in sehrSchaden gekommen seien. -- Dieses Gesuch wird in den Abschied genommen Absch. 659. a.

42 Untezstuzungcn.

^1^4. >1571). An de» Bau eines Capuziner-Klostcrs zu Lauis werden 6 Kronen als mildebxg schenkt, jedoch ohne Verpflichtung für die Zukunft. Absch. 378. Ii. 4IA (l!)73). An den Baubei ° Klosters werden als Almosen, nicht aber aus irgend welcher Verpflichtung, 6 Kronen

ZMcuert. Absch. 416. k. (1577). Bruder FranciscuS, Guardian zu St. Franceseo, und der

des FrauenklosterS zu St. Katharina bitten um eine Unterstüzung an die bereits angefangenen