Lauiö,
gerung wird der Zoll zu Lauis dem Peter Gorini von Lauis um 1000 Sonnenkroneil verliehen, GinGesuch deö Albrecht von Sala um Zurükcrstattung der 72 Kronen, die er vor zwei Jahren an die Ge-sandten für Verleihung des ZolllehenS verabfolgt hatte und die ihm leztes Jahr gutgesprochen wurden,wird all instruonlluw genommen, Absch, 340, l>. — Hk»?» (1570). Bartholomäus Poccobello von Lauis,dem zu Baden der Zoll auf sechs Jahre verliehen, im Jahr 1508 aber der Lehenbricf kassiert wordenwar, bittet um Zustellung eines neuen Lchcnbriefs. - Er wird in seinem Gesuch an gemeine Eidgenossengewiesen. Absch. 356.1. — Martin Bombasee, Burger zu Chur, klagt gegen die Zollner
Gorini und Lucas Seregno und Mithaften zu Lauis, daß sie den Zoll von seinen Waarcn einfordern,obschon er als Burger zu Chur gemäß der Bündnisse zwischen den Eidgenossen und den III Bünden da-von befreit sei. Die Zöllner dagegen behaupten, daß der Kläger von Como gebürtig sei und denstets entrichtet habe bis zum lezten Jahr, daß derselbe kein gehöriges Mannrecht besize, sondern von st'-ner Obrigkeit öffentlich verrufen und zum Tode verurtheilt worden sei, daß er dadurch gemäß derzungen den Aufenthalt oder das Geleit zu Lauis verwirkt habe. — Der Handel wird all rol'oronllumnommen; inzwischen soll Martin für den Zoll Bürgschaft leisten. Absch. 360. 6. — -tili»!. (1571).brecht de Sala bewirbt sich um das wieder ans sechs Jahre zu vergebende Zolllehen um den jährlich^Zins von 1000 Sonncnkronen. Bei der öffentlichen Steigerung aber meldet sich «jemand als Joha»"Peter Morosin, dem dann der Zoll auf zwei Jahre für einen jährlichen Pachtzins von 940 Sonnetkrönen verliehen wird und der den Lucas Seregno und den Heinrich Crivelli als Bürgen darstc^Absch. 378. ll. - Ä<»2. (1572). Da dem Albrecht von Sala das Zolllehcn zu Lauis von acht Orten zu-gesichert worden war und er sich mit Peter Morosin, dem die Gesandten auf lezter Jahrrechnung diest^Lehen verliehen hatten, laut eines vorgelegten Vertrags abgefunden hat, so wird ihm nun das Lehe"auf zwei Jahre um den jährlichen ZinS von 1000 Sonncnkronen verliehen; Bartholomäus PoccobelloAlexander und Hieronimus, seine Brüder, und Ludwig Turbino werdeil als Bürgen angcnom»>c"Absch. 397. o. — 4U3. (1573). Einnahme an Pachtzins vom Zoll 1000 Sonnenkronen. Absch. 416.^^ÄOÄ. Die Zollner Albrecht von Sala und Mithaften bitten um etwas Nachlaß an ihrem Pachtzins »o"1000 Sonncnkronen, weil sie durch die Sperrung von Seite Moylands, sowie durch Aufhebung ^Markts zu Ruffle großen Schaden erlitten haben, — ES wird ihnen nichts nachgelassen, dagegenihnen als theilwcise Entschädigung das Lehen wiederum auf zwei Jahre um den jährlichen Zins v^U1000 Sonnenkroncn und auf genügende Bürgschaft hin verliehen. Absch. 416. g — ,1575). ^
Zöllner Hieronimus Poccobello bittet um einigen Nachlaß an seinem Pachtzinse, weil er sonst empfi^lichen Schaden leiden würde. Statt des Nachlasses wird ihm der Zoll auf weitere zwei Jahre »m ^jährlichen ZinS von 900 Sonncnkronen verliehen unter den in seinem alten Lehcnbrief enthaltenendingungen. Absch. 466. o. — Ättl» (1576). Ein Gesuch des Hauptmanns Christoph Gorini, imseines Schwagers Hieronimus Poccobello und Mithaften, Zollner zu Lauis. um Nachlaß eines 2^ihres dießjährigen Pachtzinses wegen erlittenen großen Schadens durch die Pest und die dcßhalb erst^^Sperrung wird in den Abschied genommen, Absch. 496, ,1. — ü»? (1577), Der Zollner Hieroni»^Poccobello bittet in seinem und seiner Mithaften Namen um einigen Nachlaß am Pachtzins, ^die Pestilenz das Jahr hindurch nicht nur im Hcrzogthum Moyland, sondern eine Zeit lang selbstden ennetbirgischen Herrschaften geherrscht habe, wodurch eine bedeutende Stokung des Verkehrs ciniss.treten sei — Das Gesuch wird in den Abschied genommen, da man laut Verordnung zu keinem