12! 6 Lauis.
Hann Jakob Roviglia zum Straßenmeistcr erwählt, vorläufig probeweise auf ei» Jahr und mit derdingung, daß er einen Eid schwöre, treu das Amt zu versehen, keine Bußen zu verschweigen und dewLandvogt in allem zu gehorchen, Absch, 659. d.
II. Zollsachcn.
Art. 378. (l556l, Die Zollner entrichten an ihr Pachtgeld 650 Sonnenkronen; die übrigen ^haben sie bereits an den Vogt in Livinen für die Herstellungskosten des Geschüzeö zu IrniS abgeliefertAbsch. 12, I». — 37?». Auf lezter Jahrrechnung zu Baden wurde der Zoll zu Lauiö auf drei Jahre ver'liehen. Die Gesandten auf der ennetbirgischen Jahrrechnung haben dann gemäß ihrer Vollmachten ^Lehen um drei Jahre verlängert. Obschon nun durch diese Verleihung kein Nachtheil zu besorgen ^indem der Zoll schon seit vielen Jahren nie mehr als 900 Kronen ertragen hat, so wird doch für nöthtgerachtet, über Verleihung der Aemter und Zölle eine Verordnung aufzustellen, damit die Gesandtenden ennetbirgischen Jahrrechnungcn wissen, welche sie zn verleihen haben und welche auf die Jahrrechn»"^zu Baden gehören, Absch. 20, o — 38<» <1557). Der Zöllner hatte auf höhere Weisung dem VvgtLivinen für die Kosten des Geschüzes zn IrniS 250 Sonnenkronen abgeliefert; nun bezahlt er650 Sonnentronen, Absch, 95, I>. - 381. Gemäß Beschluß zu Baden vom 5, April sollen die Zolllche"zu Lanis und Luggarus jährlich abwechselnd durch die eidgenössischen Boten öffentlich versteigert werde"Nun wird die Steigerung bekannt gemacht mit den gewöhnlichen Bedingungen, unter denen einlaß stattfinden könne, und dann der Zoll dem Meistbietenden Meister Peter Gorini auf zwei Jahreeinen jährlichen Zins von 1200 Sonnenkronen zugeschlagen, Absch. 95. d. — 382. ,1558) Die Z-^klagen, daß die Kornsperrung im Herzoglhum Mayland ihnen jährlich gegen 900 Kronen das Vcrf"^ren des Korns über den Comersee auch gegen 200 Kronen und das Verbot des Landvogts We>»Butter aus dem Lande zn führen, ebenfalls viel schade, und bitten um einen angemessenen'NachlaßPachtzins, indem man ihren Schaden gewiß nicht wolle,--Wird in den Abschied genommen Absch383. Die Zollner erneuern ihr Gesuch um einigen Nachlaß am Pachtzins, weil die Mavländcr a»d^Straßen zu benüzen anfangen und weil der Hagel alles, namentlich die Reben, zerschlagen habe. ^nun einige Orte von ihrem Betreffnis; nichts nachlassen wollen, wird das Gesuch ad instniondiimmen. Absch, 66, r. — 38«. 11559), Die Zöllner werden in ihrem Gesuch um Nachlaß am PachtZ^abgewiesen, indem das „Betteln" sonst nie aufhören würde, Absch. 72. p.355 Die Zollner entriß"ihren Pachtzins mit 1200 Sonnenkronen, Absch, 75. I.. — 38«. Der Zoll zu Lauiö wird auf der 6^gerung dem Ale,rander dclla Vcrda um den jährlichen Zins von 1200 Sonnenkronen auf zwei 3"^verlieben, mit dem Beifügen, daß kein Nachlaß, außer bei Krieg und Krankheiten, stattfinden werde.75. f. — 387, <1560), Alt-Zollner Peter Gorini und Mithasten melden, daß lcztcs Jahr die Reg>^von Mayland eine strenge Sperrung angeordnet habe, so daß wenig Gctraide in die Landschaft ha^,führt werden können, daß dann der Landvogt die Ausfuhr von Butter, Kälbern u, dgl, verboten,welches alles sie großen Schaden an ihrem Zoll erlitte» haben; sie bitten dcßhalb um einige»am Pachtzins. — Das Gesuch wird in den Abschied genommen, mit der Versicherung, daß man ü"der nächsten Verleihung des Zolles berükuchtigen werde. Absch. 105, d. — 388. Balthasar Rava^'Kaufmann von Basel, beschwert sich über Gcwaltthätigkeiten, welche seinen Vettern auf ihrer Reiß"Mayland nach Lauis von den Zollnern zu Lauis begegnet sei. — Daher wird der Landvogt beausi"^