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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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1209
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Lau'S, ,209

einem Streit einem jungen Apotheker durch die Hand geschossen, weßwegcn er ihn zweiundsechzig,^e gefangen gehalten, bis er auf die Bitte des Apothekers u, A, m, mit den Anwälten des ThäterSenien Vergleich um 1800 Kronen, thcilS zur Tilgung der erlaufenen Kosten, thcilö zur Entschädigung^ Apothekers u, f w, getroffen habe; über, das Geld werde er, sobald eS eingegangen, genaue Rechnungkgen, Obschon nun die Mehrheit den Ausspruch des Landvogts zu Kräften erkennt, so wird derandel auf sein Begehren dennoch in den Abschied genommen, Absch, 615, I. 323. (1582). Land-^>u»ann Lussi rechtfertigt sich, warum er jenem mayländischen Banditen, der leztes Jahr auf einen" o heker geschossen, freigelassen habe, und wünscht, daß man um Vergütung der daherigen Kosten nachEhland schreiben möchte, Es wird entsprochen, Absch. 627, o, 32A. Das Ansuchen des Johann' on Ealligari um Liberation deö Paris Carlo Carlin, der als Knabe vor ungefähr zwanzig Jahren bei einem schlag gewesen, ohne ihn selbst begangen zu haben, wird, sowie dessen ferneres Gesuch um BewilligungSchern Geleits für Bartholomäus Zemma von Luggarus, der vor zwölf Jahren bei einem Streithandellödt ^n Bernhard Provas umgebracht hatte und sich nun noch mit der Frau des Ge-

e^n vertragen möchte, all iiwtruonllum genommen, Absch. 662, o. 323. Landammann Lusst be-ban^ ^ Johann Paul Tavola aus Mayland, der unter Landvogt Elmer wegen eines Mordes ver-^ "t worden sei, von den eidgenössischen Gesandten ein Geleit erlangt habe, daß er dann demselben,keinesbewaffneten Dienern im Flekcn herumgezogen, während doch die eigenen Unterthanen^ ^ wüchsen tragen dürfen, eine Bürgschaft von 1999 Kronen abverlangt habe, sich gleitlich verhaltendann"^"' Edelmann von Mahland in der Nähe von Lauis erschossen und sich

' »der den See nach Campione geflüchtet habe; er begehrt, daß man hierüber an den mayländischen.^andlen Pompejus zum Kreuz schreiben möchte. Es wird entsprochen und der Handel zugleich allUnd " genommen, Absch, 662. k. 32t». Der mayländische Edelmann Johann Paul Tavoladie ^'kuer Bruggino von Campione werden wegen Mißhandlung und Mord als Mörder verrufen;loh vrsterm für Ertheilung des Geleits bei Edelmanns Wort versprochene Caution von i960 Krön,^arlo^" '"Moyland mit allen gebührenden Mitteln einzubringen suchen, Absch, 666, i, 327. Parisden ^n Lauiö, der vor Jahren wegen eines Todtschlags als Mörder verrufen worden war, wird nun^ Mehrheit liberiert, Absch, 666. I. 328. Baumeister Johann Fontana von Mclide appelliertAah ^utheil des Landvogtö, durch welches er in eine bedeutende Geldbuße verfällt worden war,^'ufcih "^""6 ^6 Handels wird er ledig gesprochen, weil man seinen Fehler nicht malefizischer, sondernuie»> ^ Natur findet, und weil das Vergehen aufrömischem" Gebiet stattgefunden und

6" Schaden gekommen ist. Die Gesandten von Zürich, Basel, Freibnrg, Solothnrn undlZu nehmen den Handel all rokoron«Inm, Absch, 666, n. 320, Dem Bartholomäus Canotta

Zürchcrexempl,), genannt Zemma, von Luggarus, der vor zehn Jahren auo UnvorsichtigkeitAer '.^^'"ager getödtet hatte, aber bisher von der Wittwe und dem Sohn des Getödteten noch keinehatte erlangen können, wird von der Mehrheit ei» frei sicher Geleit auf fünfzehn Jahre"ud M p- 330. Hector Burgo, FiSeal zu Lauio, verlangt, daß Johann Peter Maggio

als »v ^ Gruno, beide alt-Ministralen zu Rufflc, wegen Ermordung seines Vetters Johann Schenardi>«erd verrufen werden und daß ihm, weil auch ihm gedroht worden, Waffen zu tragen erlaubt

sein ^ 6^' ll. 33». (1583), Auf die Klage des Meisters Lanfranc Giolli von Ponto, daß

Tvhn vor einigen Tagen von Joseph Boncsana ohne alle Ursache meuchlings erschossen worden

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