Print 
4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Place and Date of Creation
Page
1202
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

1W? Lauis

Schwarz die 80 Krön, zu übcrschiken, weil de Liolo von den Kosten freigesprochen worden und weil ve»Simon de Morgant, aufweichen wegen Ehebruch und Verwundung dem Landvogt jene Summe angew'^sen worden, nichts erhältlich gewesen ist; indes! soll der Landvogt auf den flüchtigen Simon de Morgansachthaben, um ihn zu bestrafen und jene Kosten zu der Kammer Händen wieder einzubringen, AM128, I> Der Statthalter Vaptista Gorini bcricktet, daß vor einigen Jahren Marc de Trizo vo»Cotta den Johann Jakob de Corticiasca von daselbst in einem Streit so verwundet habe, daß lcztcrcrnach vier Monaten gestorben, und daß auch Silvester dcl Piantino an jenem Streit Autheil gcnonnnc»-daß nun aber der lezterc um Begnadigung anhalte, jedoch wegen Armuth nicht an jedes Ort einzMsich wenden könne, Nach Abhörung des mit den Kindern des Gctödleten abgeschlossenen Friedend wirbdas Gesucl' in den Abschied genommen, Absch, 184, o. 2<»I (1562). Stephan Quadrio von LaMbittet um Begnadigung seines Sohnes Marlin, der wegen Tödtung des Johann Anton Mengo vom La»^Vogt verrufen worden, seither jedoch den Frieden mit den Angehörigen des Getödtetcn erlangt habe, aberwegen Armuth seine Bitte nicht in jedem Ort vorbringen könne, Das Gesuch wird in den AbD^genommen, Absch, 166, c. -- 2<»2 (1568), Der Landvogt berichtet weitläufig, wie ein gewisser Fr'MGringorin von der Treiß (Tresa) die Tochter des Andreas Bajocehi entführt habe wie er denselMspäter begnadigt, nachdem er vom Vater der Tochter den Frieden erlangt und ihm einen Straßenraub^ausgeliefert habe, wie dann am verflossenen Weihnachtsfest der Sohn des Bajocehi in der Kirche auf MGringorin geschossen, weßwegen er dem erster» den Proceß gemacht habe, wie er aber auf eingelangte Kl^daß Gringorin ein Brandstifter sei und wegen Verbrechen ans dem Herzogthum Mayland verbanntden, auch den Gringorin verhaftet und peinliche Verhöre mit ihm aufgenommen habe ohne daß dcrse^an der Marter etwas habe bekennen wollen; er wünscht nun Weisung, wie er sich j» diesem Handel Z"verhalten habe, Er wird beauftragt, eine genauere Untersuchung anzustellen, namentlich sich über ^frühcrn Verhältnis des Gringorin zu erkundigen, in Luino nachzufragen, warum derselbe aus demländischen verbannt worden, und dann nach seinem Wissen und Gewissen das Urtheil über ihn zu fälst"'Sollte er aber leztercs zu thun Bedenken tragen, so soll er die Proccßakten nach Zürich senden. Erendlich beauftragt, auch gegen den Sohn des Bajocehi den Proceß einzuleiten und ihn für seinennach Verdienen zu bestrafen, Absch, 190. I., - L«3. Da man vernommen hat, daß Johann dcllaum Aufhebung der gegen ihn erlassenen Urtheile sich an die Orte wenden wolle so wird dem Landowder Auftrag gegeben, die 50 Ducaten Strafe von ihm einzuziehen und ihn dazu anzuhalten den erg""'genc» Urtheilcn nachzukommen, Absch, l!)0, k. - 2«4. Der Landvogt wünscht Weisung wie erBetreff des gefangenen Franz Gringorin zu verhalten habe, - Heimzubringen, ob man den'auf die en'^birgischen Jahrrcchnungen abzusendenden Boten auftragen wolle, die Sache zu erledigen Absch l98-2ii3, Das Gesuch des Meister Bernhard Jovio von Lauis um Begnadigung seines Sohnes Pompejider leztes Jahr bei einem Streit den Peter del Galla ohne Absicht getödtet habe, darauf vom Lai-MS'verrufen worden sei, seither aber von den Verwandten des Getödtetcn den Frieden erlangt habe, wirb i"den Abschied genommen. Absch, 197, l>. Das Begnadigungsgesuch des Zacharino dcl

welcher vor einigen Jahren mit RochiuS de Mahnst und Johann Maria del Barctin von Costa ^Peter dcl Riale getödtet hat, wird in den Abschied genommen, Absch. (97 j ^ 2<»7 Fclir MandelLauis, der bei dem Handel des SohnS des Bernhard Jovio auch betheiligt ist, bittet um BegnadigtAbsch 198. j. - 2«i8, Die Verwandten des Andreas, genannt Bajocehi, und seines Sohnes, wel^