Vier ennetbirg. Vogteien überhaupt, ji-zi
^ber nun vor seinen Feinden habe flüchten müssen, unter Vorlegung der Proeeßakten um frei sicher Ge-ll in den ennetbirgischcn Herrschaften und um die Bewilligung, zu seinem Schuz Waffen tragen zu»lfen. In Würdigung der Umstände wird ihm nun ein aufrecht Geleit für das ganze ennctbirgischeGebiet erthcilt; er soll aber 50V Krön, Bürgschaft leiste», daß er sich gleitlich verhalten wolle; zugleich^ll'd jh,„ bewjlljH^ ein langes Nobr, jedoch nicht verbotene Waffen, zu seiner Sicherheit zu tragen,Abs-H, 745, '
ük. Verhältnisse mit Mailand
ii, Lapitel mit Mmilmw.
Vrt, Z i<». (1502), Der spanische Gesandte M, A Bosso meldet, daß der König auS Achtung und^'e Zu den Eidgenossen die zwischen ihnen und dem Herzogthum Mahland bestehenden Eapitcl zu er'^ucrn wünsche. (S, d, Absch, tK2, oo.) — i'i?. Der Gubernator von Mahland, Markgraf von Pes-läßt melden, daß er die Capitel, obschon sie bereits ausgelaufen seien, bis zum nächsten Tag zu^ treulich zu halten sich erbiete, daß er aber erwarte, man werde ihm dort über sein gestelltes BcEliten Antwort geben, HS, d. Absch, 17B, m.)— (ihgg) Das Begehren dcö spanischen Gcsand-"u> Antwort in Betreff der vorgeschlagenen Erneuerung der Eapitcl wird in den Abschied geuom-best,, ^ ^ Absch, tW, e„) — Dem spanischen Gesandten wird geantwortet: ES sei der Mehr-
' begehren, daß den eidgenössischen Angehörigen der freie Verkehr im Herzogthum Mahland bewilligt^ e und daß kein Thcil den Banditen des andern Aufenthalt gestatte; wenn er jczt dazu keine Voll' habe, so möge er sich auf nächstem Tage aussprechen, in welcber Form der König die Erneuerung^ Eapitcl wünsche, (S. d, Absch, 190, 1,5, > — Auf die Zuschrift an die ennetbirgischcn Land-
htnp Unterthancn zu erkundigen, was sie gegen die früheru Eapitcl mit Mavland ciuzu
n haben und was sie bei Erneuerung derselben beigesezt wünschen, bringen nun Abgeordnete dieserMasten einen Entwurf zu neuen Eapiteln, Sie werden beauftragt, auf den nächsten Tag zu Baden
te>,">en,
A ^bflcordnctc zu senden, damit diese bei den Unterhandlungen mit Mark Anton Bosso die nöthigensche^'^^ heben können, Absch. kW, o. — 13 !i. Die Unterhandlungen mit dem spanisch-mahländi-
' Gesandten gelangen noch zu keinem Ziele, da sich Anstände darüber erheben, wann die Gestaltung
^ Nest» Kaufs zu beginnen habe, (S, d, Absch, IVO, tt ) — M, A, Bosso macht Einwendelich/" liegen den vorgeschlagenen Artikel bezüglich des freien Kornkaufs, weil daraus nur Unanuchm-de»Vortheile erwachsen würden; ein gewisses Maß müsse mau innehalten; jedoch möge man1ii>/'lknterthanen verdcuten, daß sie nur nicht zu wenig begehren möchten; auf nächstem Tage
dann mit ihm über die Erneuerung der Eapitcl berathen, (S, d, Absch, 205. llil.)Cje ^504), Abgeordnete der Landschaft Lauis geben Beschwerden ein über einige Artikel der Eapitel,»>a» jedem Boten abschriftlich mitgetheilt, damit man auf nächster Jahrrcchnung zu Baden, wenn
>i. die Sache eintreten sollte, sich zu verhalten wisse, Absch, 2ki), r. — kl34l. Dem spanischensti» ^vird auf sein Antwortbegehreu bezüglich der vorgeschlagenen Artikel bcmeikt, daß man dauibertt ^"^^Uttioneu erhalten, thcilS weil er auf lczter Tagsazung keine Antwort begehrt habe, thcils weil«einer Meinung beständig verbleibe. Wegen verschiedener Plakcreien von Seiten der Mahländcrbeantragt, einen Gesandten direet an den König abzuordnen, um ihm darüber Vorstellungen zulS. d, Absch, 257, <-.) — !33, <1565). Man ist eidgenössischer Scitö geneigt, an die Stelle