Freie Acmter,
R«. Locales.
». Bremgarten.
Art. >83. (1571). Das Gesuch derer von Bremgarten, es möchte jedes Ort ein Fenster mit sei'nein Wappen in ihr neu gebautes Schüzenhaus schenken, wird in den Abschied genommen. Absch. 377. ßi? ^I«äl. (1580). Dem Niklaus Brunner von Bremgartcn wird eine Empfehlung an Mellingen für diedortige Stadtschreiberstelle ertheilt. Absch. 584. o. — >581). Landvogt Amrhhn verantwortet sich
genügend über die Verunglimpfung der Bremgartner, als wache er nicht hinlänglich über Aufrechthaltungder Verordnung gegen den Fürkauf. All Zürich wird davon Anzeige gemacht. Und weil man vermuthesidaß der Stadtschreiber zu Bremgarteil in dieser Sache sowohl als in vielen andern, besonders auchReligionssachen, sich ungebührlich verhalte, so soll man sich darüber entschließen, ob man ihn an sci»0Stelle länger dulden wolle. Absch. 007. 0. - »«<». Jeder Gesandte mag an seine Obern referieren,was man an Schultheiß und Rath zu Bremgarlcn wegen Schultheiß Füchslin geschrieben hat, sowie >"Betreff der Schwestern im Schwesterhaus daselbst. Absch. 017. i.
Hl. Dreikiniigpfründe z» Brenig artem
Art. »«7. (1575). Junker HanS Meiß von Zürich macht folgende Anzeige- Es habe sein Ahnherr,HanS von Stengen, eine Kaplanci lhl. Dreikönigen-Pfründc) zu Bremgarten gestiftet und währenddessen Lebzeiten mit Priestern versehen; nach dessen Tode habe Niklaus Sträler von Bern wegen seinerFrau, die früher mit Burkhard von Erlach vermählt und eine Tochter des Hans von Seengen gewesenohne Wissen der andern Schwester seiner Frau einige Gülten dieser Caplanei verkauft; auf die Nachrisisihievon habe sein Vater Jakob Meiß, dessen Mutter, Frau Magdalena von Seengen, eine der Erben desHans von Seengen gewesen, sich dieser Caplanei angenommen und auf einer Tagsazung zu Baden t 5^einen Abschied ausgebracht. Absch. 465. u. — Ii58. (1577). Junker Hans Meiß von Zürich wiederholseine Anzeige und bittet, man möchte ihn bezüglich dieses Handels bei seinen erlangten Briefen schirmen unddie von Bremgarten dazu anhalten, daß sie ihm die Einkünfte der Pfründe verabfolgen lassen, indem erverspreche, dieselben zu Gottes Ehre und an Almosen verwenden zn wollen. Da die von Bremgartcndarauf zu antworten keine Vollmacht haben, wird die Angelegenheit all m«ti'no.nllum genommen. Absäb515. m. — It8?S. (1578). Eine abermalige Reklamation des Hans Meiß wird wieder in den Absähtgenommen. Absch. 531. x. — I Weil auch jezt wieder die Gesandten über diesen Handel nicht iwstruiert sind, wird er wieder in den Abschied genommen. Die von Bremgarten sollen auf künftigerleistnng ihre diese Pfründe betreffenden Briefe vorlegen. Absch. 539. r.
I>. Mellingen.
Art. ??»tl . (1568). Beat Wezstein, Stadtschreiber zu Mellingen, beschwert sich, daß, obschon sc>^Vorgänger und er als gcschworne Schreiber viele Kauf-, Schuld- und andere Briefe in den Fre>^Aemtern geschrieben haben, die dann stets von den Landvögten besiegelt worden, nunmehr dieses ve»>'Landvogt abgeschlagen werde, wahrscheinlich auf Anstiften eines Schreibers von Muri.—Die Beschwer^wird all inslruonllnM genommen. Absch. 3l3. gg. — ZktZ. (1576). HanS Bürgler, Wirth zum Hirsch^in Mellingen, bittet um Erneuerung der ihm vor einiger Zeit durch Hagel zertrümmerten FensterWird all inMl-nonllum genommen. Absch. 497. Ii. — i kttk. (1578). Das Ansuchen von Schultheiß undzu Mellingen um Bewilligung eines Wochenmarkts, weil sie seit einigeil Jahren durch Hagel und emd^llnglüksfälle in große Armuth gekommen seien, wird all mKruonllnm genommen Absch. 539. a.—