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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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1110
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Bade»,

Kmserstuhl.

Art, 1.5»«. <1567), Die von Kaiserstuhl stelle» an die VIII alten Orte die Bitte, es möchte jede?ein Fenster mit seinem Wappen in ihr nc» erbautes Ralhhaus schenke», Sie sollen die Fenster mache»lassen und die daherigen Kosten auf nächster Tagsazung eingeben, Absch. 288. g. Z5»5». Jedes Ortbat an die Fenster 8 Krön, zu bezahlen. Absch. 299. p 2ZW. (1571 >. Weil die von Kaiserstuhl seitzehn Jahren nicht mehr in Eidespflicht genommen worden, sollen die Gesandten aus nächsten Tag instru-iert werden, ob man es wieder thun wolle, Absch, 689. I>,

Kliustiian.

Art. 25»Z. (1584). Vogt und Räthe zu Klingnau lassen vorbringe»! Es komme häufig vor, dasBürger ihre Kinder in Klöster verdingen und daß dann nach Absterben der Eltern deren fahrenden undliegenden Güter dem Kloster zufallen; dasselbe komme ferner vor, wenn Söhne oder Töchter auswärtssich niederlassen; auch geschehe es oft, das? Burger, welche wegen Dürftigkeit Hab und Gut zu verkaufe»genöthigt sind, dasselbe an die Gotteshäuser verkaufen; auf diese Weise kommen die besten Güter a»die Klöster und Gotteshäuser; solches komme aber bei ihren Nachbarn nicht vor, indem diese davon g^freit seien ; sie bitten daher ebenfalls um diese Freiheit und um das Zugrecht ihrer Burger, Das Ge-such wird in den Abschied genommen, Absch, 691. in (1586). Bezüglich des SpanS mit de>»Kirchherrn von Klingnau soll jeder Bote aus den Tag zu Baden Vollmacht bringen. Absch, 765. g. ^Ritter Roll berichtet an die V Orte über die große Roth dcS gemeinen Volks zu Klingnau u»dwie demselben von den Gotteshäusern keine Unlcrstüzung gespendet werde, ferner daß das Gericht und dieRäthe zu Klingnau und zu Zurzach größtentheils von Neugläubigcn besezt seien. Der Bericht wird i»den Abschied genommen; an die Gotteshäuser und an den Abt zu St, Blauen soll geschrieben werden, daßsie den armen Leuten behülflich sein möchten, Bezüglich der Aeußcrungen des Stadtschrcibers vo»Bremgarten über den Priester zu Klingnau soll ein Untersuch angehoben werden, Absch, 768, >.

DaS Gesuch derer von Klingnau um Untcrstüzung durch die umliegenden Gotteshäuser wird a>üden Tag zu Baden gewiesen, Absch. 746. g. Der Vogt Ritter Roll von Nri meldet »'^

weinenden Augen, daß gestern Mittag ,7. Juli) im Schloß zu Klingnau Feuer ausgebrochen, in Foljssdessen die ganze Stadt sammt Schloß, RathhauS und Kirche abgebrannt sei, und bittet um Abordn»»^einiger Gesandten, um die armen Leute zu trösten, ES wird dieses mit großem Leid angehört »»^in den Abschied genommen, damit jedes Ort beförderlich eine Unterstüzung verabfolge. Dem La»dvogt von Baden wird aufgetragen, sich unverzüglich an Ort und Stelle zu verfügen, im Namen d0Eidgenossen die Verunglukten über ihr Unglük zu trösten und ihnen zugleich auf Rechnung derOrte 80 Kronen für die dringendsten Bedürfnisse zu verabreichen. Absch. 744. o. ZM». Hinsichtlich des Handels derer von Klingnau gegen Ritter Roll findet man, daß große Gefahr, vor derweltliche Macht nicht schirmen könnte, für ihn wäre, wenn er nicht abziehen würde; daher wird Urisucht, ihn zum Abzug zu bewegen; daS weitere soll auf nächstem Tag zu Baden erörtert werden. ^die lutherischen Orte Zürich, Bern, Basel und Schaffhausen sowie die Stadt Baden den Brandbcschadbsten von Klingnau so reichliche Beiträge an Geld, Ziegeln, Korn u. s. w, verabfolgt haben, so wollen ^katholischen Orte auch nicht zurükstchen; der Vorschlag, daß jedes Ort 100 gute Gulden bcistc»^möchte, wird in den Abschied genommen. Absch. 752. m. 2i»7. Was mit den Ehorherren von Z^zach wegen eines Pfarrers nach Klingnau gesprochen werden soll, sowie über die klingnauische