Baden,
Rcup zu bauen bewillig! habe gegen einen jährlichen ZinS von t Mütl Kernen, Dagegen verant-wortet sich der Landschreiber, daß diese Bewilligung crtheilt worden, weil die Mühle zu Gebistorf wegenRangel ^ Wasser in Abgang gekommen sei, daß übrigens, wie er glaube, die Laudmarch und somit dieholten Gerichte der Grafschaft Baden bis in die Mitte des Reußflnsses gehen, daß endlich über die Fi-'chcnzenrechtc des Gotteshauses Königsfelden in diesem Wasser gar kein Anstand walte. — Der Handelwird in den Abschied genommen, Absch. 205, i. — 8<». (1576), Der Gesandte von Bern soll an seineDbern berichten, wie der Unrcrvogt der Grafschaft Baden im Namen der Wirthe daselbst sich beklagt habe,der Fehr zu Windisch ganz ungebührlich großen Fährlohn beziehe, nämlich statt wie bisher 2, nun-»>chr 8 bis lo Maß von einem Fuder Wein, und sott für Abschaffung dieser Unordnung bei seinen Obern,verwenden. Absch, 497. oo.
I I Kriegssachen und Schüzenwescn
Art. 87 , l562). Bern hat in der Grafschaft Baden einige Kriegsknechte'„bestellt". Da nun der^novogt Weisung begehrt, wie er sich gegen dieselben zu verhalten habe, so soll darüber auf den Tag^olothurn instruiert werden, Absch. 154. i. — 88. Der Bericht des Landvogts, daß die Untcrtha-"eu der Grafschaft in den vergangenen Fcldzügen in Frankreich, in der Picardie, im Piemont und in^ Romagna ihre Harnische nnd Gewehre größtcntheils verkauft haben, so daß man gegenwärtig, wenn^ ^°th thäte, nicht gerüstet wäre, wird in den Abschied genommen. Absch. 162, 5. — 8 ?I, (1571), Die^ "chsenschgzen von Baden lassen vorbringen, daß die VIU regierenden Orte ihnen jährlich 10 Pfd, undStadt Baden 40 Pfd. auf ihre Ziclstätte zu verschießen geben; weil aber die Angehörigen der Graf-el Baden, welche sie aus guter Nachbarschaft nicht abweisen können, die Mehrzahl bilden, so bitten siehn der jährlichen „Verehrung". — Wird in den Abschied genommmen, Absch. 377 kk. —
Abgeordnete der Gemeinde Klingnau bitten, man möchte die Gabe von l Gulden, die manIrlich jh^ Schüzengescllschaft zu verschießen gebe, um etwas erhöhen — Das Gesuch wird ml insti-non-genommen, Absch, 515, 5.
12. Strnpenwcscn.
von Schneistngcn durch
"'-roen, so wird Zürich ersucht, daß es die von Weiningcn, welche diese Straße ebenfalls viel brauchen,' ^ dermöae, mit ibrev Aubr" einen ad?>- Gbetnnwein" leiste» 'lll»m .
Art «II (1557), Da die Straße von Schncistngen durch einen Wolkenbruch bedeutend beschädigtworde -
vermöge, mit ihrer „Fnbr" einen oder zwei „Ehrtagwan" zu leisten, Absch. 41, v.
IS Zoll- nnd Geleitssachcn
Art. »2. (1564). Die Freiheit. Kaufmannswaaren, welche st/auf beide
in der Grafschaft Baden nicht verzollen zu müssen, bcnuzen ^nen, sondern nach
dessen ihre Waarcn zit Wasser lind zu Land führen lassen, ^ Abschied genommen,
^Aegenheit weiter spedieren und dadurch den Zoll umgelnn ^ Kanflcute beratbeu werden können.
^vut auf nächster Tagsazung Maßregeln gegen Kaufleute von Schaffhausen und
^bsctv 228, a. — (1565), Der Landvogt fuhrt e > ^ Hcrzogthum Savoyen führen
Galleu wegen der neuen Zölle ihre Maaren ^ ^ Handwerksleuten daselbst zu be-
'^'len, was dem Zoll und Geleit zu Baden, sonne den