Thurgan,
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ledoch, daß man, bevor man etwas beschließen könne, die Antwort der österreichischen Regierung abwartenWusse, Absch, 546. t. — 5Z Z Der Vorschlag, sechs Frauen aus dem abgebrannten Kloster in der Auwbei Steinen in das Kloster Paradies aufzunehmen, wird all inütruvnllucn genommen, (S, d, Absch, 546,u.) —^12 Nachdem Sekelmeister Jost Holdermcyer von Lneern aus Auftrag der sechs Schirmorte nach Vil-lingen geritten und von daselbst die Frauen Anna und Maria von Oftringen sammt der Frau ElisabethDornbusch, Priorin zu Villingen, in das Kloster Paradies gebracht bat, begleitet vom Provincial desBarfüßer-Ordens Jodoe Schüßler und den beiden Guardianen zu Konstanz und Villingen sammt demBurgermeister Joachim von Frvburg und Meister Johann Liesmann, Stadtschreiber zu Villingen, AndreasHürenbnhl, Vogt zu Guttenburg, und Melchior Stcinbok, Sekelmeister zu Eonstanz, werden sie von AbtAobann Theobald von Rheinau, Prior Brandolph Flekenstein, vom Pfarrer und von HanS Wellenberg,Bogt zu Rheinau, sammt dem Landvogt Wolfgang Lussi und alt-Landscbreiber Heinrich Bodmcr, u, a, m,gebührend empfangen und in's Kloster geführt. Hier wird ihnen von Sekelmeister Holdermever im Na-wen der sechs Schirmortc das Kloster sammt Zubehör übergeben, damit sie nach der Regel der Ist, Claraund gemäß der Stiftung der Grafen von Khburg dasselbe mit beten, singen n, s, w, versehen, jedochwir Vorbehalt der weltlichen Jnriödietion und Kastvogtci der sechs Orte, Absch, 557, a, — 3Z3 DerProvineial ernennt vermöge seiner Vollmacht die Frau Anna von Oftringen zur Äbtissin, die Frau Eli-Wbcth Dornbusch zur Priorin und die Frau Maria von Oftringen zur Subpriorin, Absch, 557, l>. —Da das Kloster durch den AnSkanf der drei Orte Zürich, Bern und Schaffhausen in seinem Vor-wögen ziemlich zurükgekommcn ist, hält der Provineial für rathsam, das Kloster einSweilen nicht zu sehrZu überladen, sondern höchstens vier Töchter auS den katholischen Orten in dasselbe aufzunehmen ; ausbesonderer Gnade bewilligt er ein Jahr Noviziat in weltlicher Kleidung; welche nach Abfluß dieses Jahresaustreten oder als untauglich erfunden werden, sollen für den Tisch und die Lehre 26 Gulden bezahlen;welche aber im Kloster bleiben, sollen 266 gute Gulden, ein aufgerüstetes Bett, einen silbernen BecherWnnnt den nötbigen Kleidern mitbringen und die Koste» der Einkleidung bezahlen, Absch, 557. o. —^13 Die Mutter der beiden Schwestern von Oftringen, eine geborne Steinbok, verspricht, daß, wennb>e Töchter sie überleben, dann aus ihrem Nachlaß l466 Gulden dem Kloster übergeben werden sollen,1f>66 Gulden aber, wenn sie die Töchter überleben sollte; sse behält sich jedoch freie Hand vor, das Klosteru»d ihre Töchter noch weiter zu bedenken, Absch, 557, cl, — S il», Der bisherige Vogt des Klosters,Leonhard Betschart von Scbwhz, wünscht über seine Verwaltung Rechnung abzulegen, Sekelmeister Hol-bermeher aber will sich damit nicht abgeben und erwiedcrt, daß Bctschart eine Weisung hierüber erhaltenwerde, Absch, 557. o, — 3!?. Äbtissin, Priorin und Subpriorin erbieten sich, die siebe» Frauen vonsteinen bis zum Wiederaufbau ihres abgebrannten Klosters aufzunehmen, Lcztern wird Beschleunigungdes Baues anbefohlen, Absch, 557. l, — 318. Sekelmeister Holdermeher ermabnt in Gegenwart desBrovineials die Untcrthancn des Klosters, fleißig den Gottesdienst zu besuchen und den Frauen gehorsamzu sein, Sie leisten das Versprechen, Absch, 557, g. — 3 Sekelmeister Holdermever soll an dieändern Schirmorte berichten, daß die kürzlich zu Baden verstorbene Muttersschwcster de> beiden Frauenöo» Oftringen l66 Gulden und ihre Schwester, Frau Elsbetb Steinbok, 266 Gulden aus ihrem Nach-laß an das Kloster vergäbet haben, Absch, 557, !,. — »2«, Auf Begehren deö Landammann Schornsbon Schwhz wird dem Landschreibcr aufgetragen, um eine Brandsteuer für das abgebrannte Kloster zuSteinen bei den Klöstern im Tbnrgau anzusuchen und für die im Kloster Paradies aufgenommenen