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Thurgau,
soll jedes Ort die Akren und Abschiede reiflich erdauern, dauut man aus künftiger Tagsazung um so enlschiedcncr zu antworten im Stande ist. Auch wird vorgeschlagen, den ncugläubigcn Orten ihren Antheilauszubezahlen, Absch, 4W, e. — Ä88. (1577), (5s wird Anzug gemacht, was dem Vogt Betschart imKloster begegnet sei und was derselbe sür Auslagen auf den Bau und die Kirchcnzierden verwendethabe. Daher wird Schwyz beauftragt, den Betschart zn ermahnen, daß er auf künftiger Tagleistung zuLucern über alles vollständig Bericht zu erstatten sich gefaßt mache. Absch, 511, cl. — Bogt Bei
schart erstattet Bericht und Rechnung, Auf höhere Genehmigung hin wird nun verfügt, er soll auf künf-tige Jahrrccbnung zu Baden seine Rechnung bereit halten und die Posten in Betreff der Kirche anch indieselbe stellen; auch soll er die Abthcilung auf acht Thcile machen; die Fischenzen will man nicht fallenlassen; bezüglich des Zolls in und bei dem Kloster hält man dafür, das; die von Schaffhausen davon ab-stehen sollen, anßer wenn sie Urkunden dafür auflegen können; bezüglich der Altartafcl zu Constanz undder Kirchenbücher zu Billingen, die vor Zeiten ans dem Kloster dorthin gekommen, wird an den Weih-bischof von Constanz geschrieben. Jedes Ort soll seine Gesandten nach Baden über alles dieses instruie-ren; endlich wird Junker Kaspar Ludwig von Heidenbcim zu Klingen ersucht, dem Vogt Betschart beiAbfassung der Rechnung und bei der Abtbcilnng behülflich zu sein, Absch, 51-1. <l, — Ä«»». Zürichmacht Anzug: Vor zwei Jabren habe eS dem Ansuchen der katholischen Orte, seinen Antheil am KlosterParadies noch zwei Jahre stehen zu lassen tbis die Angelegenheiten desselben besser geordnet seien),willfahrt; da nun dieser Termin abgelaufen sei, so begehre eS Berabfolgung seines benannten Antheilö. DieV katholischen Orte danken für dieses freundliche Zuwarten, bitten aber ganz dringend, daß Zürich, da eSsammt den V Orten und GlaruS Kastvogt der Landgrafschaft Thurgau sei, sich von benannten Ortennicht sondern, sondern fortfahren möchte, an der Verwaltung und der Schuz- und Schirmhcrrlichkeilder Klöster daselbst thcilzunchmen. Die Gesandten von Zürich nehmen dieses Gesuch all iimll uonllum, ^Ein gleiches Begehren wie Zürich stellt GlaruS und erhält von den V kathol. Orten gleiche AntwortAbsch, 515, llli, — ttKI. Auf die von den sieben Orten auf lczter Jahrrcchnung an Schaffhauscn ge-stellten Begehren in Betreff der Fischcnzen, des Zolls auf dem Rhein und der Ausmessung der Reben zuAndelfingen antwortet nun Schaffhausen: Man möchte ihre Burger bei diesen Fischcnzen bleiben lassen,weil sie dieselben nun schon seit vielen Jahren um einen angemessenen Zins besessen haben ; bezüglich de?Zolls auf dem Rhein, so habe Schaffhausen von Kaisern und Königen die Freiheit erhalten, daß dc>Rhein bis an die Grenze seines Gebiets ihm gehöre; diese seine Oberherrlichkcit auf dem Rhein seispäter durch einige Verträge der Eidgenossen bestätigt worden; Schaffhauscn beziehe übrigens keinen Zollvon Sachen, die zum Kloster über Wasser oder Land geführt werden, und ebenso auch nicht von Früchtteu, die das Kloster nach Schaffhauscn führe, erwarte aber dagegen, daß beim Kloster keine Schiffländcerrichtet werde; bezüglich des Ausmesscns der Reben zn Andclfingcn endlich, so habe Schaffhauscn nichftdagegen, objchon eS sich kaum um einen Vierling Reben handle. Der Handel wird wieder in den Ab'schied genommen, Absch, ii, Nach Verlesung der beiden Zuschriften von Zürich und Gla
rus in Betreff der Angelegenheit wegen des Klosters Paradies wird verabschiedet: Schwhz soll so baldmöglich den Vogt daselbst zu sich bescheiden, mit dem Auftrag, die (>0() Gulden mitzunehmen, welche Glarw'an seine Kosten fordert: einer aus dem Rath von Schwhz soll iich dann mit dem Vogt nach Glaru?verfügen, denen von GlaruS für ihre freundschaftliche Willfahrung im Namen der V Orte verbindliä'danken und die livO Gulden ausbezahlen gegen eine Quittung, in welcher erklärt werden soll, daß Gla