Thurgau,
das, was sie zu Hcttlingen, Neftenbach und andern Orten eingezogen, dem Kloster ersezen zu wollen,Absch, 471, — 4l7S. Der Vogt soll die Hälfte an die Kosten bezahlen, welche wegen Knaben in derFremde entstanden sind und sich auf ungefähr 28 Gld, belaufen, Absch, 471, n. — Z7<». Der Vogtsoll die Scbuld von 8 Gld, 8 Schl, an die Erben des Thomas Jter bezahlen, Absch, 471, p. —l?7 Da der Müller im Paradies behauptet, daß alles „umlaufende" Mühlegeschirr sein Eigenthumlo>, so soll nch der Vogt bei Nr, Meyer oder beim Stadtschreiber zu Schaffhauscn erkundigen, was siebem Müller zu kaufen gegeben haben, Absch, 471, g, — T78, Bezüglich der Anforderung des Souder-Üechenhauseö zu llwiesen hat man in Erfahrung gebracht, daß es keine Pflichtige Schuld sei und daß man>bm, wie andern Armen, ein Almosen geben könne oder nicht, Absch, 471. r, — /47?4 Da die vonSchlatt stets arme Pente zum Kloster führen und weder Zürich noch Schaffhausen diese wieder abnehmenZollen, wird mit Schultheiß und Rath zu Dießenhofcn ernstlich gesprochen, sie sollen die von Schlatt^zu anhalten, keine Bettler mehr in'S Kloster zu führen, Absch, 471,». — A8tt Dem Vogt wird Voll-macht ertheilt, das bewußte Haus zu Andelfingen zu kaufen und mit ausstehenden Restanzen zu bezah-w», wenn er glaubt, daß es des Klosters Nuzcu sei, Absch, 471, >, — A8T. Weil die von Schlatt mit>hreni Vieh in Holz und Feld des Klosters merklichen Schaden anrichten, so wird denen von Dießenhofenmit allem Ernst anbefohlen, die von Schlatt dazu anzuhalten, daß sie sich solcher Frevel enthalten unddas Kloster entschädigen. Wenn die von Dießenhofen nicht Abhülfe schaffen sollten, würde man sie selberbestrafen, Absch, 471, u, — A82, Da die drei Meyer von alle» Garben, die sie in'S Kloster geben, das^lroh und „Issel" wieder nehmen, obschon sie ihre Höfe nur als Schupflehen besizcn, so wird dem VogtVefichart Vollmacht ertheilt, sich mit den Mcyern in Betreff des Strohes abzufinden, Absch, 471, v,483. paudammann Abyberg meldet, der Schaffner im Kloster Paradies, Vogt Betschart, habe ihm überMteslästerliche Aeußerungen eines Bauers daselbst geschrieben, sowie wegen der Fischenzen und deS Zollsdaselbst, — Wird in den Abschied genommen, Absch, 478. I, — A8't. (1576), An Vogt Betschart wirdb>e Weisung erlassen, er soll einen ehrbaren Meßpriester für gehörige Besorgung deS Gottesdienstes imZoster anstellen und an die Gesandten der katholischen Orte zu Baden berichten, was sonst noch nöthigw>n möchte. Auf die Jahrrechnung soll jedes Ort seine Gesandten mit Vollmacht abordnen, sich zu ver-eidigen, damit die Kirche wieder „gewichen", das Kloster mit Frauen besczt und der Gottesdienst ge-Mäß Stiftung wieder hergestellt werde, — Zürich wird ersucht, Schaffhausen dahin zu vermögen, daß eS»ber seine Ansprachen an das Kloster bezüglich der Fischenzen u, a m, auf künftiger Jahrrechnung endlichAntwort gebe. Absch, 495, t>. — ^l8H, Verhandlung der VII katholischen Orte in Betreff der Anstände'wischen Schaffhausen und dem Kloster Paradies wegen der Fischcnzcn im Rhein, wegen des Zolls auf^M Rhein, wegen des Rebenmaßcs zu Andelfingen, wegen der Verzichtleistung Berns auf seinen An-'beil am Kloster zu Gunsten der Stadt Schaffhansen, Absch, 497,-m, - 18«? Rathsboten von Schult-est; und Rath zu Dießeuhofeu eröffnen: ES sei den Gesandten obne Zweifel in frischem Gedächtniß,
sie j„, Namen der VIII alten Orte mit Bürgermeister und Rath der Stadt Schaffhausen wegen desKlosters Paradies in einen Rechtsstreit gekommen, durch welchen der Stadt Dicßenhofen über l5l)l)GldAchten erwachsen seien; da nun diese Stadt arm sei und keine besonder» Einkünfte habe, um Brükeu, Stege»nd Wege unterhalten zu können, und auf andere Weise schon große Auslagen habe, so bitten sie ganzIlleben, ihnen Mittel und Weg zu zeigen, wie sie benannte Kosten dcken könnten. — Wird all iiwlruo»-
genommen Absch, 497. llll, — Bezüglich der Angelegenheit wegen deS Klosters Paradies
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