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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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1023
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Thurgau

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Karthäuserkloster Ztt»i»e».

34Z (1586), Dem Vater des Gotteshauses Illingen (Benedict» wird auf seine Vorstellung be-willigt, zu Tilgung der laufenden Schulden ein Anleihen aufzunehmen. Weil auch die übrigen Gottes-häuser in großen Schulden und Bürgschaften stehen, so wird verordnet, daß dieselben wieder wie früherjährlich Rechnung ablegen sollen, damit man ihre Verwaltung besser beaufsichtigen könne; es sollen aberdabei möglichst wenig Kosten gemacht werden, Endlich wird an den Vater der großen Karthausc zuCarnobclz" (Grcnoble) geschrieben, er möchte einen Prior, der den Eidgenossen genehm sei und jährlichRechnung ablege, zu Illingen wohnen lassen, indem mau sonst einen Schaffner dahin sezen würdeAbsch. 758, i,

s, AugustincrkU'stcr tti-ciizluigen.

Art. 342 (1560), Auf das Ansuchen des Abts an die VII Orte um Verwendung beim Papst undeinigen Cardinälen wird Lucern beauftragt, selbe im Namen der VII Orte auszufertigen. Absch, 108,1.343 (1561), Forderung einer Reichösteucr vom Kloster wegen des Einfalls des Moscowitcrs in Liv-land. ;S, d. Absch, 128. «!.). 344 Ein Mädchen von Zell am Untersee war von einein Conveutualenvon Krcuzlingcn geschwängert worden; im Gefänguiß, in das sie der Abt wegen Widersezlichkeir gesperrthatte, war sie dann krank und lahm geworden. Auf ihre Klage und Bitte nun werden ihr 10 Gld, zueiner Badfahrt geschenkt.- Dagegen werden die Beschwerde des Abts, daß viel liederliches Volk sichbeim Kloster umhcrtrcibe und daß er wegen zu großen Kosten nicht jedermann nach Frauenseld trans-portieren könne, sowie sein Gesuch um Erlaß einer Verordnung hierüber, in den Abschied genommen,Absch, 132, <1. 343 Der Abt führt Beschwerde, daß die Bauern und andere, die in sein Gotteshauskommen, vielerlei Unfug und Unzucht mit liederlichen Weibern treiben, und daß man ihndutze" undverachte, Wird all in.-llnionllum genommen, Dem Landvogt wird anbefohlen, inzwischen den Abt zuschirmen, Absch, 145, p. 34<» An den Untervogt Hünenbcrg wird geschrieben, er soll das arme Mäd-chen, welches bei Bali Schwerter zu Baden wohne, fortweisen und mit dem Wirth abrechnen. Dem Abtvon Krcuzlingcn wird anbefohlen, die bisher erlaufenen Zchrungskostcu zu bezahlen, um weiteres Ge-rede zu verhüten. Absch, 145, ». 34?. (1562). Euphrosina Hürling wird in Betreff ihres Auslandesmit dem Abt auf einen allgemeinen Tag gewiesen. Absch, 151, g. 348 Es waltet ein Streit zwi-schen Ludwig von Offcrshausen mit Beistand des Abts von Krcuzlingcn einerseits und der StiftSt, Stephan zu Konstanz anderseits; lezterc behauptet, daß der Hof zu Offcrshausen ein Schupflehenund der Stift eigenthümlich zugehörig sei, während ersterc dieses in Abrede stellen. Der Streit ist schonseit leztcr Jahrrcchnung hängend. Auf Begehren beider Parteien waren Schultheiß Pfhffer und Laudam-mann Abybcrg beauftragt worden, die Parteien vor sich zu bescheiden und eine gütliche Beilegung des Spanszu versuchen. Da dieses ohne Erfolg gewesen, werden die benannten Boten beauftragt, sich auf den 23, Au-gust nach Konstanz zu verfügen, daselbst alle Urbare, Lehenbüchcr, Rödel, Kundschaften u, dgl, zu unter-suchen und allen Fleiß anzuwenden, um den Anstand auf gütlichem Wege beizulegen, sollte aber auchdieses ohne Erfolg sein, sp sollen die Parteien sich wieder auf nächstem Tag zu Baden einfindenAbsch. 162. x. 345». Der Abt stellt das Gesuch, man möchte, da er wegen Altersschwäche der Verwal-tung nicht mehr vorstchen könne, ihm bewilligen, einen aus dem Konvente zum Gchülfcn anzunehmen,der ihm nach seinem Tode im Amte nachfolge, den er aber wieder entsezen dürfe, wenn er ihm zuwiderhandlcn sollte, DaS erste wird bewilligt, das andere in den Abschied genommen. Absch. 162. gg..