Deutsche gemeine Vogtcicn überhaupt.
Ii, Bettler, Landstreicher, Arme, Sondcrflechen.
Art. 2?» — »«. (1558— 1586). Verordnungen, Erlasse u. s. w.. betreffend die Armen, Bettler,Sondersiechen, Landstreicher, Krämer, Kräzentrager, Gengler, Schelmen, Zigeuner, Heiden u. a. in. —Mitteilungen derselben an die Landvögte. (S. d. Absch. 64. ii.; 89. a.; 98. ve.; 129. <>.; 132. >>.;199. 196. >j.; 262. v.; 268. l.; 288. i.; 299. k.; 359. >.; 369.371. l>.; 415. >>.; 445. ; 582. 3.;655. b.; 744. :m.; 755. «!.).
5 Llriegssackcn.
». Ncisilanfeii.
Art. Alt. (1568). Auftrag au alle Landvögte, ein scharfes Mandat gegen das Fortssehen in fremdeDienste, außer nach Frankreich, zu erlassen. (S. d. Absch. 321. >».). — Stt <15i2). Weisung an alleLandvögte u a. in., das Weglaufen in fremde Kriegsdienste streng zu verbieten und die Aufwiegler nachVerdienen zu bestrafen. (S. d. Absch. 399. o.). »I. (1573). Verschärftes Mandat gegen das Reiß-laufen. (S. d. Absch. 415. k.) — -52. (1582). Befehl au die Landvögte, das Reißlaufen bei Verlurstvon Leib und Gut zu verbieten <S. d. Absch. 633. :,.).
t>. Schüzcnwcse».
Art. l15ii8). Weisung an alle Laudvögtc, nieinande» mehr zu gestatten, allgemeine Schießenauszuschreiben. (Thurgau Art 254). Absch 66. ,».
k» M u nzsaclic»
Art. it >1573). Verordnung wegen der Ehurer-Zehncr. (S. d Absch. 415. <,.).
I«) Strtipenwesc».
Art. 5 5 i15ti9). Weisung an alle Landvögte, für Verbesserung der Wege und Landstraßen zusorgen, damit jedermann bei Tag und Nacht sicher wandeln könne. (S. d Absch. 329. o.). — 5« (1571).Ebenso. <S d Absch. 371. 33.) 57 (1583). Deßglcichcn. (S. d Absch 665. e.).
t l Kirct>« nsticbcn
». Besezaast der Pi'eiUjU'i'stcllcn iu> Ihuigau and Phciiilhal. Bestrafung l>er Prediger. Sgnndc» i» Zürich und >-1. <»i»lleu.
Art. <56. (1557). Zürich macht Anzug: Glaubwürdigen Berichten zufolge führen die Priester undPrediger im Rhciuthal und Thurgau mit wenigen Ausnahmen ein unpriestcrlich ärgerlich Leben, worausihre Pfarrkindcr wenig Gutes lernen; es beantrage daher, daß jährlich an beiden Orten ein E.apiteloder eine Synode in Gegenwart des Landvogts abgehalten werde, um ihnen unter Androhung von Ab-sczung ihr ärgerlich Leben zu verweisen und sie zur Besserung zu ermahnen. — Der Antrag wird in denAbschied genommen. Absch. 36. l. — 5!». lieber die eingelangten Beschwerden gegen das leichtfertigeLeben der Prediger und Priester im Rhcinthal und Thurgau sind nicht alle Boten instruiert; deßhalbwird diese Sache nochmals in den Abschied genommen Absch. 41. m.—Zürich ersucht, man möchtedie Prediger im Thurgau seinem Synodus unterwerfen, indem dann denselben keine Leichtfertigkeit nachgelassen werde; eS soll dieses aber den Vll Ortt» an ihren Rechten und Freiheiten unnachthcilig sei»;