974Der alte Vater war zuerst bereit,Sich einzuschiffen nach der neuen Welt.Er weinte, doch nur ob der Kinder Noth,Denn stark durch seine Tugend seufzte erFür sich nur nach den Welten überm Grab.An seiner Seite ging die holde Tochter,Mit Jugendreitz und Unschuld ausgeſchmückt,Und holder noch in ihrem blassen Gram-Sie riß sich mit verstelltem Muthe losAus des geliebten Jugendfreundes Armen,Um ihre Liebe, ihre Sorgen ganzDem Vater zuzuwenden. Lauter warDer Mutter Jammer, klagender ihr Schmerz.Sie segnet noch die stille Hütte, woAll ihre Freude, wie im Grabe liegt,Drückt ihre Kleinen, durch das Elend nurIhr werther, fest an das zerrissne Herz.Doch männliche Ergebung leuchtet ausDes Greiſes Antlitz, und Vertrauen ſprichtDas Auge, welches rein zum Himmel schaut.
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