170Und theilen sich mit Hohn ins ofne Feld,Und nehmen auch die magre Hut ihm weg.Geht er zur Stadt? Sie zeigt ihm Ueberfluß,An welchem ihm kein Theil gegönnet ist;Sie zeigt ihm gift'ge Künste im Gedeihn,Die Schwelgerei zu mäſten, Freuden, dieDer Wohllüſtling aus fremdem Elend preßt.Der Hofmann prunkt in goldnen Stofen hier,Und dort erliegt in ungesunder ArbeitDer Handwerksmann mit bleichem Grabge-sicht.Hier schleppt der stolze Pomp den langenSchweif;Dort steht das düstre Hochgericht, und harrtDer Opfer, die Verfeinerung ihm bringt.Da prangt verschwenderisch ein Marmorhaus,Zu nächtlichen Orgyen eingeweiht;Die bunten Haufen drängen sich hinein,Die Größe lärmt beim bleichen Fackelglanz,Die Wagen rasseln hin und her — o hier,Hier hat die Freude ihren Aufenthalt.
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