16Und Neid und Thorheit binden ihnen nichtDie leichten Fittige, mit welchen sieWegflattern über dieses Lebens Dornen.Doch ihr, in eurer öden, langen Pracht-In euren Masken, keuchend unterm TandDes Reichthums und der Sitte strengem Zwang,Ihr müdet euch in eitlen Wünschen ab,Und habt ihr des Vergnügens Saum erreicht,So schläpft es weg aus der erschlafften Hand.Ihr, die ihr noch ein Ohr für Wahrheithabt,Ihr Mächtigen, seht, wie des Reichen GlückDem Armen seine kleinen Freuden raubt,Und lernt begreifen, daß ein glänzend LandNicht darum auch ein Land des Glückes seyEs schwellt die Flut mit Lasten fernen Raubs,Und Narrheit jauchzt am Ufer ihm entgegen.Gold überall mehr als der Geizhals wünscht!Der Reichthum beider Welten strömt uns zu;Doch zählet einmahl nüchtern den Gewinn!O, dieser Reichthum ist ein bloßes Wort
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