160Um sich zu heben, seine Lehre nachDer Zeit zu richten. Seine Seele strebteNicht nach den Gütern, die die Erde giebt.Mehr dacht' er an den Armen, als an sich.Sein Haus war allem heimathloſen VolkeRecht gut bekannt, und während er mit ErnstIhr Leben schalt, half er auch ihrer Noth.Der alte Bettler, dem der weiße BartDie Brust herabhing, war sein treuer Gast.Den Krieger mit der alten Närbe riefEr freundlich zu sich an den warmen Heerd,Und plauderte mit ihm die ganze Nacht,Und weinete in seine Wunden, oderNahm nach der traurigen Erzählung ihmDie Krücke aus der Hand, und zeigte, wieNach heißem Kampf die Schlacht gewonnenward.So wärmte sich des guten Mannes HerzMit seinen Gästen, und ob ihrer NothVergaß er ihrer Fehler, forſchte nichtNach ihrem Guten oder Bösen, undSein Mitleid gab, eh' Liebe noch befahl.
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