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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
159
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159Das elend an dem trüben Bache schleicht.Da geht das Mütterchen, und suchtDes Baches Kresse zu dem harten Brodt,Und bricht das Winterreis vom Dornenstrauch;Dann schleppt sie sich zu einer Höle, legtDas graue Haupt auf einen Stein, und weintBis zu dem Morgen. Sie nur blieb zurück,Vom ganzen frohen Haufen sie allein,Die traurige Geschichte zu erzählen.An jenem Hügel, wo der Garten stand,Und zwischen wildem Unkraut, im Geniste,Noch hier und da ein Gartenblümchen wächst,Dort, wo man durch zerrkssne Sträuche nochDie Stäte sieht, lag das bescheidne HausDes Pfarrers in des Nußbaums kühlem Schutz.Er war ein Mann im ganzen Dorf geliebt,Und reich mit seinen vierzig Pfund im Jahr.Demüthig ging er seinen stillen Weg,Und hatte seine Stelle nie geändert,Und wollte nie sie ändern. SchmeicheleiWar seinem Herzen fremd; er wußte nicht,