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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
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155
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155mehr war nicht seinSo viel er brauchteWunsch-Da saßen Unschuld und Gesundheit nochAn seinem Heerde, und sein Reichthum war,Den Reichthum zu entbehren ohne Müh'.Doch schnell und traurig wechselte die Zeit!Des Handels feile Knechte haben sichDes Lands bemächtigt, und den Pflug verdrängt.Auf deiner Ebne, wo einst Dorf an DorfSich traulich reihte, zeigt der Reichthum itztGethürmte Massen, wo beim UeberflußDer Mangel wohnt, und Ruhe aus dem PrunlDer Säle und vom Lärm der Feste flieht.Die heil'gen Stunden, die GenügsamkeitBei kleinen Freuden ohne Aufwand schafft,Gesunde Fröhlichkeit und Friede, derBei wenig Wünschen mit der Unschuld wohnt,Sie sind geflohen in ein besseres Land!Wer sieht noch, daß hier ihre Heimath warGeliebtes Dorf, in deinem milden SchoolVerlebt' ich meiner Stunden seeligste: