155.Dies waren deine Freuden, liebes Dorf!Sie miſchten mit der Arbeit ſich, und machtenAuch die zur Freude, und verbreitetenZufriedenheit um deine stillen Hütten.Dies waren deine Freuden! Aber ach!Verwelkt iſt ihre Blüte, und dahin.Sind deine Reitze, einst beglücktes Dorf,Du Schmuck der Ebne, alles ist entfiehn.Zerstörung brütet über deinen Lauben,Der Frühling bringt dir keine Blumen mehr;Ein Einziger verschlinget itzt das Land;Halb wüſte liegt die ſchoͤne Ebene.Die Sonne glänzt nicht mehr in deinem Bach!Mühsam arbeitet er im Schlamme sichDurch dichtes Schilf und magre Binſen fort.Der menſchenſcheue Uhu baut ſein NeſtAuf deiner Linde, und der Kiebitz schreit,Der Fremdling, aus dem Sumpf; das EchtgiebtUnwillig ſeinen heiſern Ton zurück.Zerfallen ach! sind deine Wohnungen,Und ringsumher Zerstörung! Langes Grat
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten