152Den Thurm der Kirche, welcher ohne StoltDie angebauten Hügel überſah,Bald ging ich zu dem Hagdorn, der vertrautItzt das Geschwäz des Alters hörte, itztDer Liebe Flüstern. O wie freut' ich michDes Tages, wenn der Pflug nun feierte,Und Spiel und Freude Jung und Alt bewegte!Da zog das Dorf, von Sorg und Arbeit frei,Zur hohen Linde, und dem lauten SchwarmGing das Gelächter und der Scherz voran.Die Alten saßen auf der Rasenbank,Und fahn dem Kampf der frischen Jugend zu.Da miſchte ſich Geſang und Tanz und Spiel;Geschichten gingen in dem Kreis umher,Und immer wechſelte ein neuer ScherzDie frohe Szene. Dort bemahlten sichDie Jungen schlau die Backen; mancher liefUnwissend mit dem Zwickelbart herum,Und ihn verfolgte das Gelächter weit.Die Liebe gab verstohlne Blicke sich,Und Mütter runzelten die Stirne drob,Uneingedenk der eignen Jugendzeit.
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