121Teichs bilden sich herrlichere Landschaften alsder Pinsel eines Poussin sie zaubern konnte,mit der Bewegung und dem ewig wechselndenFarbenspiele der Natur. Die Pracht der schei-denden Sonne mahlt mir kein Claude Lerränauf die todte, stumme Leinewand, wie ichsie vor mir sehe.Friedliches Thal, mein Zufluchtsort ausden Stürmen der Welt! Erst jetzt kenne ichFreiheit und Freude. Theure Kinder, wachstauf in dieser freundlichen Einsamkeit, wiedie Waldnelke im Schatten jener Tannenblüht. Ich hege nun keinen Wunsch mehr,als eines Tags die Kinder meines Aristid undmeiner Adelheid auf eben diesen Wiesen hü-pfen zu sehen, und mein Alter durch den An-blick ihrer unschuldigen Spiele zu erfreuen.
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